Einleitung: Was soll das?

Vorläufige Notizen zwischen Tür & Angel.

Der Mann, der schneller zieht als sein Schatten, ist neben Donald Duck der vielleicht treueste Freund meines Lebens. Als ich mich 1997 selbständig machte und, nachdem ich zwei Jahre nur darüber berichtet hatte, selbst im Internet aktiv werden wollte, lag es nahe, die ersten tastenden Schritte im Web in Begleitung alter Freunde zu tun. Zu Donald gibt es im Netz unzählige Webseiten, zu Lucky Luke dagegen kaum. Also machte ich mich daran, ein Personenverzeichnis und Inhaltsangaben zu den wichtigsten Alben zu erstellen.

Dieses Projekt kam relativ rasch zum Stillstand – zum einen hatte ich den Aufwand und die benötigten HTML-Kenntnisse unterschätzt, zum anderen sorgte die Arbeit ums tägliche Brot dafür, dass mir kaum Zeit für derartige Narreteien blieb.

Die Seiten blieben daher so, wie sie waren; ich konnte mich nie wirklich dazu entscheiden, sie einfach zu löschen und habe sie als dokumentarischen Appendix meiner Homepage durch die Jahre gebracht. Überraschenderweise gehörten die Seiten zu den am häufigsten abgerufenen Informationen meiner Homepage (was einerseits erfreulich, andererseits natürlich auch ein Dämpfer meiner Eitelkeit war: meine eigenen Texte stießen nie auch nur im Ansatz auf das Interesse, das Lucky Luke selbst in der fragmentarischen Form einer HTML-Ruine auszulösen vermochte).

Bei einer der letzten Überarbeitung meiner Homepage stand ich erneut vor der Entscheidung, ob ich die Seiten als veraltet und hoffnungslos überholt schließlich doch löschen, oder ob ich dieses Herzensprojekt nicht vielleicht erneut in Angriff nehmen sollte. Wie man sehen kann, habe ich mich für die zweite Option entschieden, wie unzulänglich das Ergebnis in der aktuellen Version auch sein mag.

Geplant ist noch allerlei, Ziel ist es, die Seiten allmählich zu einem veritablen Lucky-Luke-ABC auszubauen. Ob ich dieses Ziel jemals erreichen werde, sei dahingestellt; das Internet scheint mir jedenfalls der passende Ort, es in aller Ruhe zu versuchen.

München, den 18. Oktober 2004,
Giesbert Damaschke

Nachtrag 13. Juli 2014 Meine Güte, time flies – diese Einleitung ist jetzt auch schon wieder 10 Jahre alt. Aber an den Plänen hat sich nichts geändert ;-).