Hörspiele im Internet

8. Juni 2014, 20.23 Uhr | Giesbert Damaschke

Für ZDF/Hyperland hab ich einen kleine Beitrag zum Thema „Hörspiele im Internet“ geschrieben. Konkret geht es um Radio-Hörspiele, nicht um die unzähligen Produktionen drumherum – das wäre zum einen uferlos, und würde sich zum anderen eher auf Info- und Fanseiten konzentrieren müssen. Mir ging es vor allem um Rundfunkproduktionen, die als Podcast oder MP3 angeboten werden.

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Nicht die Anzeigen auf Webseiten sind das Problem …

2. Juni 2014, 14.33 Uhr | Giesbert Damaschke

… sondern das damit verbundene grenzenlose Tracking der Besucher durch die Werbenetzwerke: so mein kleines Fazit bei ZDF/Hyperland zum Thema Werbeblocker. Ich selbst habe übrigens keinen Anzeigenblocker installiert – ich habe überhaupt nichts gegen Anzeigen auf Webseiten (wenn die Anbieter es übertreiben, dann komme ich halt nicht wieder – so spannend und relevant kann kein Content sein, dass ich dafür übermäßigen Werbedreck in Kauf nehmen würde). Aber ich nutze Ghostery und Click2Plugin. Ghostery hält mir die Trackingscripte vom Leib, Click2Plugin den Flashmist: Und damit verschwinden auch gefühlte 95% aller Anzeigen von den Webseiten. Wenn ich die beiden Tools ausschalte und mal ein paar Standardwebseiten ansurfe, wird es in aller Regel völlig unerträglich. Weiß der Geier, an was die Leute beim Design ihrer Websites denken: an ihre Besucher jedenfalls nicht.

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Fußball und Nazis passen einfach nicht zusammen

22. Mai 2014, 16.53 Uhr | Giesbert Damaschke

Das ist doch mal ein hübsches Video, das mein Lieblingsverein da hat produzieren lassen:

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Netflix kommt – na und?

21. Mai 2014, 13.32 Uhr | Giesbert Damaschke

So, nach vielen Gerüchten ist es jetzt offiziell: Netflix kommt nach Deutschland. Dazu habe ich beim ZDF/Hyperland einen kleinen Kommentar geschrieben. Fazit: zu spät, interessiert keinen mehr und letztlich hängt alles an den Lizenzen – und da steht Netflix hierzulande vor dem gleichen Problem wie alle anderen Anbieter.

Netflix in Deutschland: Die Ersten werden die Letzten sein
Nun ist es also amtlich: Netflix, der Pionier und weltweite Marktführer unter den Streaming-Anbietern, kommt nach Deutschland. Fragt sich nur: wen interessiert das denn noch?

Ich konnte das im vorgegebenen Format nicht ausführlich erklären, aber das hat ja schon Stephan Lamprecht getan: Warum Netflix in Deutschland scheitern wird.

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Hurenkinder, Pixelmatsch und Schlampereien

13. April 2014, 17.45 Uhr | Giesbert Damaschke

Beim Hyperland-Blog des ZDFs gibt es einen kurzen Text von mir über die grauenvolle Gestaltung von E-Books. Den Screenshot, der da zur Illustration benutzt wurde, stammt vom Kindle Paperwhite und zeigt den Schluss des achten Kapitels von „Harry Potter and the Half-Blood Prince“, wie ihn mir der Kindle präsentiert hat*: [Weiterlesen]

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Foto-Markierung bei Twitter einstellen

29. März 2014, 16.39 Uhr | Giesbert Damaschke

Über Nacht, ohne Vorankündigung, ohne Rückfrage und ohne die Anwender darüber zu informieren, hat Twitter eine neue Funktion freigeschaltet, die zumindest bei mir nicht unbedingt auf Begeisterung stößt: ab sofort kann man andere Twitter-Nutzer in Fotos „taggen“, also markieren, und so auch bei Personen, die das vielleicht gar nicht möchten, eine Verbindung zwischen Gesicht und Namen herstellen. Das konnte man bislang natürlich auch – schließlich kann jeder jeden fotografieren und das Bild mit Namen bei Twitter hochladen – aber jetzt ist es ein Bestandteil der Twitter-Funktionalität und die Verbindung „Foto – Name“ landet in der Twitter-Datenbank. [Weiterlesen]

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Die drei ???: Live in München, 12. März 2014

22. März 2014, 23.15 Uhr | Giesbert Damaschke

Die drei ??? Olympiahalle München 12. März 2014

Für Kinder- bzw. Jugendbücher wie Die drei ??? bin ich jenseits der 50 vielleicht ein wenig zu alt, aber ich habe die Bücher als Kind gelesen und höre bis heute beim Einschlafen immer mal wieder ein Hörspiel aus der Serie (neben anderen Hörspielen aus den 50er/60er Jahren wie „Paul Temple“, „Gestatten, mein Name ist Cox“ und ähnliche leichte Krimikost, mit der ich Kindheitserinnerungen verbinde). [Weiterlesen]

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Die 8-Bit-Nostalgie

16. März 2014, 13.23 Uhr | Giesbert Damaschke

Für das ZDF-Blog Hyperland habe ich einen kleinen Beitrag zur mich ziemlich erstaunenden 8-Bit-Nostalgie geschrieben. Denn bei aller Liebe – man muss schon sehr fasziniert von seinen Jugendeindrücken sein, um pixliger Grafik und quäkendem Sound heute wirklich noch etwas abgewinnen zu können. [Weiterlesen]

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Respekt? Wofür?

14. März 2014, 12.55 Uhr | Giesbert Damaschke

Ich geb’s ja zu: als die Meldung kam, Uli Hoeneß habe sich in das Unvermeidliche geschickt und auf eine Revision des Urteils verzichtet, war meine spontane Reaktion: Respekt, das hätte ich ihm jetzt nicht zugetraut. Doch nach diesem ersten Impuls fragte ich mich – Respekt? Wofür? [Weiterlesen]

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The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy: das Textadventure ist wieder da

11. März 2014, 0.18 Uhr | Giesbert Damaschke

Bevor es grafische Computerspiele gab, gab es Textadventure. Die Spiele bestanden komplett aus Text, der Spieler konnte durch Texteingaben seine Figur bzw. das ganze Spiel steuern. Jede Textseite beschrieb mehr oder weniger ausführlich die aktuelle Situation und wartete dann auf Eingaben, auf die das Spiel reagierte und sich unterschiedlich entfaltete. [Weiterlesen]

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RegEx Golf

10. März 2014, 20.06 Uhr | Giesbert Damaschke

Das ist doch mal eine ccole Idee: RegEx Golf. Man muss eine RegEx bilden, in der bestimmte Wörter auftauchen und andere explizit ausgeschlossen werden. [Weiterlesen]

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Maschinenmusik

8. März 2014, 12.54 Uhr | Giesbert Damaschke

Wer in den 80ern mit einem Computer gearbeitet hat, der kann sich wohl noch an die typische Geräuschkulisse erinnern: Sägende Nadeldrucker, ratternde Diskettenlaufwerke, quietschende Scanner, pfeifende Modems. Aus unserem Alltag sind diese Geräusche inzwischen verbannt, aber bei Youtube erwachen sie zu neuem Leben. Denn mit der richtigen Steuerung und viel Geduld lassen sich den einstigen Krachmachern erstaunliche Töne entlocken. Für das Hyperland-Blog des ZDF habe ich mal eine kleine Blütenlese der skurrilsten, erstaunlichsten und lustigsten Videos zusammengestellt: Maschinenmusik: „Schläft ein Lied in allen Dingen“.

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Sklaven der Arbeit: Mays Kolportage als Hörspiel

7. März 2014, 9.48 Uhr | Giesbert Damaschke

Rund 30 Hörspielproduktionen der Radiosender sind für Karl May nachweisbar. Vieles davon ist verschollen, einiges ist bereits auf CD erschienen, und manches schlummert noch in den Archiven und wartet auf seine Wiederbelebung.

Welche Entdeckungen es hier zu machen gilt, zeigt das bei Hörspiel- und Serien-Liebhabern bekannte Unternehmen Pidax Film, das in schöner Regelmäßigkeit nicht nur alte TV-Serien neu auf DVD herausbringt, sondern auch Hörspieleklassiker auf MP3-CDs vorlegt. [Weiterlesen]

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Wie viel Text passt auf eine Kindle-Seite?

6. März 2014, 13.36 Uhr | Giesbert Damaschke

Bei Facebook fragte Kerstin Hoffman ob es andere Kindle-Besitzer auch störe, „dass auf eine Seite so wenig passt“ und man so häufig blättern müsse. Das hab ich mal zum Anlass genommen, ein wenig mit den  verschiedenen Einstellungen von Schrift, Schriftgröße, Durchschuss und Seitenrändern herumzuspielen. Als Beispiel habe ich Charles Dickens’ „Nikolas Nickleby“ in der Übersetzung von Gustav Meyrink genommen, da ich das Buch sowohl gedruckt als auch als E-Book auf dem Kindle habe. [Weiterlesen]

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Telekom wirbt mit Amazon-Gutschein für De-Mail

5. März 2014, 14.55 Uhr | Giesbert Damaschke

Die blödsinnige De-Mail wird uns wohl nicht erspart bleiben; es ist abzusehen, dass früher oder später die elektronische Korrespondenz mit Finanzämtern und Behörden zwingend De-Mail voraussetzt.

Wenn man den Unfug schon nicht verhindern kann, kann man sich immerhin ein wenig daran bereichern: Die Telekom schenkt jedem, der sich bis Ende März bei ihr für De-Mail registriert einen 20-Euro-Gutschein für Amazon. [Weiterlesen]

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Googles Ostereier: <blink> und <marquee>

3. März 2014, 23.11 Uhr | Giesbert Damaschke

In den wilden Zeiten des World Wide Web taten sich die Browserhersteller immer wieder mit proprietären HTML-Elementen in der Hoffnung hervor, dass ihre Browser dadurch ein überzeugendes Alleinstellungsmerkmal bekommen und dass das W3C ihre Vorschläge als Standard übernimmt. Dazu gehören die beiden Tags <blink> und <marquee>. [Weiterlesen]

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Digitaler Preisverfall

3. März 2014, 14.53 Uhr | Giesbert Damaschke

Beim Hyperland-Blog des ZDF habe ich eine kleine Glosse zu einem Thema geschrieben, das mich schon einige Zeit gelegentlich umtreibt – nämlich dass sich im digitalen Strom nicht nur die Dinglichkeit der Dinge, sondern auch ihr (finanzieller) Wert aufzulösen scheint: Wie ich lernte, dass digitale Dinge nichts wert sind. [Weiterlesen]

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Im Tonstudio

17. Januar 2014, 12.30 Uhr | Giesbert Damaschke

Am Mittwoch bekam ich einen Anruf vom NDR – man wolle mich zum Thema „30 Jahre Macintosh“ interviewen. Wie die ausgerechnet auf mich gekommen sind, ist mir etwas schleierhaft – ich bin durchaus nicht der bekannteste Mac-Autor im Land, aber vielleicht war ich auch nur dritte Wahl oder so ;-).

Heute war ich kurz beim BR, da wurde das Interview aufgezeichnet. Leider dauerte das ganze nur von 11.00 bis 11.10; ich hätte alles wunderbar auf den Punkt beantwortet und auch ein paar schöne Geschichten erzählt. Das habe ich zwar etwas anders wahrgenommen, aber egal – so ein professionelles Tonstudio ist ja immer wieder beeindruckend:

Ein Tonstudio von sehr vielen des BR

Der Beitrag wird wohl nächsten Freitag gesendet, genaueres weiß ich noch nicht.

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Ich, Dilettant

15. Januar 2014, 14.11 Uhr | Giesbert Damaschke

Bei der Vorbereitung der nächsten Beiträge in meinem Blog Gespräche mit Goethe brachte mich diese Bemerkung Goethes zu Eckermann vom 21. Januar 1827 ins Grübeln:

Das ist aber eben das Wesen der Dilettanten, daß sie die Schwierigkeiten nicht kennen, die in einer Sache liegen, und daß sie immer etwas unternehmen wollen, wozu sie keine Kräfte haben.

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Weihnachtswetter

25. Dezember 2013, 19.41 Uhr | Giesbert Damaschke

Sie malen und schildern uns in ihren Büchern und Bildern die heilige Christnacht als im tiefen reinlichen Schnee begraben und mit dem Glitzern der Sterne drüber. Auch ein Schneesturm ist dann und wann gestattet, liegt bequem in der Hand und paßt in die Stimmung. Daß das Wetter zu Weihnachten meistens ganz anders ist, dafür kann weder der Pinsel, noch die Feder der Herren und Damen.

Es ist anders. Es tut einem noch nicht einmal den Gefallen, ordentlich zu regnen. Aber es hat gewöhnlich geregnet, und das Wetterglas steht zwischen sechs und acht Grad über Null; es ist eine Temperatur, die der Mensch, welcher keine „Weihnachtsgeschichte“ zu schreiben und nicht für den Holzschnitt der betreffenden Journaljahrsnummer zu zeichnen hat, unbehaglich nennt.

Wilhelm Raabe, Der Lar (1889)
Sämtliche Werke (Braunschweiger Ausgabe), Bd. 17, S. 346

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