Nochmal kurz zu Netflix

16. September 2014, 19.22 Uhr

Für heute.de habe ich noch einmal zwei kurze Beiträge zu Netflix geschrieben: Einen zum Start und einen zu den ersten Reaktionen bei Facebook und Twitter.
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Das schottische Referendum in der Münchner Abendzeitung

16. September 2014, 13.06 Uhr

Am Donnerstag entscheiden die Schotten in einem Referendum, ob sich Schottland selbstständig werden soll oder nicht. Das Referendum wirft viele, durchaus komplizierte Fragen auf. Aber damit die wirklich relevante Frage gestellt wird, muss erst die Münchner Abendzeitung kommen:

AZ München 16. September 2014

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Hellsichtiger Ray Davis

1. September 2014, 14.28 Uhr

Woher kannte Ray Davis 1971 eigentlich schon Facebook & Co?

They’re trying to build a computerised community,
But they’ll never make a zombie out of me.

The Kinks: Muswell Hillbilly, 1971

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Kleine Geschichte der Screensaver

30. August 2014, 20.28 Uhr

Ich habe für heute.de mal eine (ganz) kurze Geschichte der Screensaver aufgeschrieben. Die spielen heute ja keine Rolle mehr, aber vor rund 20 Jahren feierten sie große Erfolge und waren ein so populäres Genre, dass wir seinerzeit beim „Windows Magazin“* einmal im Jahr ein Oscarverleihung für Screensaver inszeniert haben. Oder jedenfalls so getan haben, als ob – es gab natürlich keine Preise, sondern nur einen Artikel. Leider gab es das Magazin nur kurze Zeit, so dass es nur zwei Verleihungen gab, eine im Juni 1993, eine im Juni 1994.

* Das „Windows Magazin“ erschien beim deutschen Ableger von Ziff Davis und kam erstmals mit der Ausgabe 6/1993 auf den Markt, zuerst unter dem Titel „Windows aktiv“. Chefredakteur war anfangs Ralph Fischer, später Alfons Schräder; ich war seinerzeit leitender Redakteur für den News-Teil und für die Rubrik „Fun“ und die Leserbriefe zuständig. Das Magazin wurde mit der Ausgabe 9/1994 eingestellt.

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Dr. May erklärt die Welt (15): Wie man nicht schwindlig wird

29. August 2014, 0.18 Uhr

So ruhig die Schritte der beiden Männer und der drei Tiere waren, die Brücke geriet doch in eine schaukelnde Bewegung, welche am stärksten wurde, als die Genannten sich gerade auf der Mitte befanden.

»Werden Sie nicht schwindelig, Mijnheer?« fragte der Methusalem um den Dicken besorgt.

»Neen,« antwortete dieser. »Ik weet, hoe men het maken moet – nein. Ich weiß, wie man es machen muß.«

»Nun, wie denn?«

»Ik sluit het eene oog en werp het tweede recht toe voor mij neder. Makt gij het ook zoo – ich mache das eine Auge zu und werfe das zweite gerade vor mich nieder. Machen Sie es auch so!«

Auf diese Weise konnte sein Blick nicht von der Brücke in die Tiefe fallen. Er hatte recht, und der Methusalem folgte seinem Beispiele. Sie kamen trotz des Wankens des schwindelnden Steges glücklich drüben an.

Karl May, Kong-Kheou, das Ehrenwort (1888/1889)

Weitere Welterklärungen von Dr. May.

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Neues von His Bobness

26. August 2014, 21.56 Uhr

Dieses Jahr sollen noch zwei neue Alben von Bob Dylan erscheinen. Für den 7. 4. November ist das inzwischen elfte Album der „Bootleg Series“ angekündigt: Basement Tapes Complete: The Bootleg Series Vol. 11. Das Album soll in zwei Varianten erscheinen. Zum einen als die inzwischen übliche Doppel-CD mit 38 Songs (darunter zahlreiche bislang nicht veröffentlichen Titel bzw. Versionen), zum anderen als Paket mit insgesamt sechs CDs und 138 Aufnahmen – vieles davon in verschiedenen Takes. Eine komplette Übersicht gibt es auf Dylans Webseite.
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Schlechte Aussichten für Limux

18. August 2014, 12.29 Uhr

Als die Münchner Stadtverwaltung Ende 2003/Anfang 2004 das Projekt Limux ins Leben rief, bei dem die komplette IT der Stadt mit rund 15.000 Arbeitsplätzen von Windows auf Linux migriert werden sollte, sorgte das für einiges Aufsehen. Dann wurde es einigermaßen still um das ambitionierte Projekt, und nur gele­gent­lich gab es Neuigkeiten über Erfolge und Misserfolge, Probleme und deren Lösungen. Ende 2013 hieß es dann, die Umstellung sei nun erfolgreich abge­schlossen.
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Warum ich Facebook nur passiv nutze

10. August 2014, 20.28 Uhr

Seit Januar 2007 bin ich bei Twitter, seit September 2007 bei Facebook. Mit Twitter habe ich mich anfangs schwer getan und drei Anläufe gebraucht, bis ich das System schätzen und für mich sinnvoll nutzen lernte. Bei Facebook war das anders, das hat mir von Anfang an gefallen. Das System zwang mich nicht zur 140-Zeichen-Kürze, man konnte Beiträge kommentieren und es entwickelte sich in kurzer Zeit ein Dialog mit Freunden und Bekannten. Trotzdem nutze ich seit einigen Jahren praktisch ausschließlich Twitter und poste so gut wie nichts mehr direkt bei Facebook. Fast meine sämtlichen Facebook-Beiträge sind Twitter-Postings, die automatisch an Facebook durchgereicht werden.
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Angriff der Super-Cookies

7. August 2014, 13.52 Uhr

Bevor ich’s vergesse – hier fürs Protokoll: Ich hab für heute.de einen kleinen Beitrag zu Cookies, Erkennbarkeit von Browsern und dem neuen Canvas Fingerprinting geschrieben: Angriff der Super-Cookies.

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Zum 100. Geburtstag von Louis de Funès …

31. Juli 2014, 12.34 Uhr

… kann ich ja mal kurz das T-Shirt zeigen, das ich zu meinem 50. Geburtstag bekommen habe:

T-Shirt Louis de Funès

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Mist (9) – Blättern in der epd film 8/14

31. Juli 2014, 12.08 Uhr

Die aktuelle epd film ist gekommen und ich habe gerade etwas Zeit. Blättern wir doch mal ein wenig durch die Filmneuheiten der nächsten Wochen.

***

„Tom à la ferme“ heißt der vierte Film des kanadischen Regisseurs Xavier Dolan, der international „Tom at the Farm“ heißt, hierzulande aber natürlich nicht einfach „Tom auf dem Bauernhof“ heißen darf, sondern nur unter einem Titel in die Kinos kommen darf, der wohl das Motto der anonymen Titelverhunzer zu sein scheint: „Sag nicht, wer du bist“. Ist vielleicht auch besser so.
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Fonts in Webseiten einbinden

29. Juli 2014, 23.41 Uhr

Lange Zeit war man im Web in Sachen Schriften darauf angewiesen, dass die benutzten Fonts auf den Computern der Besucher installiert waren – andernfalls griff der Browser auf seine Standardfonts zurück und alle Layoutmühe war für die Katz. Im Laufe der Zeit haben sich so eine Handvoll Fonts als kleinster gemeinsamer Nenner etabliert, allen voran die Arial. Inzwischen ist es allerdings kein Problem mehr, praktisch beliebige Fonts auf Webseiten einzusetzen, die bei Bedarf vom Server nachgeladen werden.
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Mist (8): Kleines Louis-de-Funès-Special

27. Juli 2014, 14.55 Uhr

Meine Güte, time flies – das letzte Mist-Update ist vom Januar 2013. Da wird es aber Zeit. Und wie es der Zufall will, bietet der 100. Geburtstag von Louis de Funès willkommene Gelegenheit, der Anregung eines Lesers zu folgen und einmal kurz die Nase über diese spezifischen Senk- und Sickergruben deutscher Titelkunst zu halten. Sein riesiges Werk – laut IMDB spielte er in 155 Filmen mit – verspricht da reiche Beute. Und wir werden nicht enttäuscht – atmen Sie schon einmal tief durch, Sie werden es brauchen.
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Redesign von damaschke.de

26. Juli 2014, 18.02 Uhr

Das letzte Redesign von damaschke.de ist jetzt rund sechs Jahre her – im Web ist das bekanntlich eine Ewigkeit. Kein Wunder, dass der Code hinter der Site veraltet, umständlich, mitunter fehlerhaft und im Ganzen einfach unschön geworden ist.
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Freier Dreck für freie Bürger

26. Juli 2014, 17.56 Uhr

Fast hätte ich vergessen, darauf hinzuweisen: Ich hab für heute.de einen kleinen Beitrag zum „Coal Rolling“ geschrieben, das in den USA neuerdings verstärkt auftaucht. Dabei geht es darum, den Dieselmotor eines Trucks möglichst viel Russ durch die Luft pusten zu lassen – als Protest gegen Obama und Umweltaktivisten: Dreck schleudern gegen Obama.

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Hörspiele im Internet

8. Juni 2014, 20.23 Uhr

Für ZDF/Hyperland hab ich einen kleine Beitrag zum Thema „Hörspiele im Internet“ geschrieben. Konkret geht es um Radio-Hörspiele, nicht um die unzähligen Produktionen drumherum – das wäre zum einen uferlos, und würde sich zum anderen eher auf Info- und Fanseiten konzentrieren müssen. Mir ging es vor allem um Rundfunkproduktionen, die als Podcast oder MP3 angeboten werden.

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Nicht die Anzeigen auf Webseiten sind das Problem …

2. Juni 2014, 14.33 Uhr

… sondern das damit verbundene grenzenlose Tracking der Besucher durch die Werbenetzwerke: so mein kleines Fazit bei ZDF/Hyperland zum Thema Werbeblocker. Ich selbst habe übrigens keinen Anzeigenblocker installiert – ich habe überhaupt nichts gegen Anzeigen auf Webseiten (wenn die Anbieter es übertreiben, dann komme ich halt nicht wieder – so spannend und relevant kann kein Content sein, dass ich dafür übermäßigen Werbedreck in Kauf nehmen würde). Aber ich nutze Ghostery und Click2Plugin. Ghostery hält mir die Trackingscripte vom Leib, Click2Plugin den Flashmist: Und damit verschwinden auch gefühlte 95% aller Anzeigen von den Webseiten. Wenn ich die beiden Tools ausschalte und mal ein paar Standardwebseiten ansurfe, wird es in aller Regel völlig unerträglich. Weiß der Geier, an was die Leute beim Design ihrer Websites denken: an ihre Besucher jedenfalls nicht.

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Fußball und Nazis passen einfach nicht zusammen

22. Mai 2014, 16.53 Uhr

Das ist doch mal ein hübsches Video, das mein Lieblingsverein da hat produzieren lassen:

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Netflix kommt – na und?

21. Mai 2014, 13.32 Uhr

So, nach vielen Gerüchten ist es jetzt offiziell: Netflix kommt nach Deutschland. Dazu habe ich beim ZDF/Hyperland einen kleinen Kommentar geschrieben. Fazit: zu spät, interessiert keinen mehr und letztlich hängt alles an den Lizenzen – und da steht Netflix hierzulande vor dem gleichen Problem wie alle anderen Anbieter.

Netflix in Deutschland: Die Ersten werden die Letzten sein
Nun ist es also amtlich: Netflix, der Pionier und weltweite Marktführer unter den Streaming-Anbietern, kommt nach Deutschland. Fragt sich nur: wen interessiert das denn noch?

Ich konnte das im vorgegebenen Format nicht ausführlich erklären, aber das hat ja schon Stephan Lamprecht getan: Warum Netflix in Deutschland scheitern wird.

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Hurenkinder, Pixelmatsch und Schlampereien

13. April 2014, 17.45 Uhr

Beim Hyperland-Blog des ZDFs gibt es einen kurzen Text von mir über die grauenvolle Gestaltung von E-Books. Den Screenshot, der da zur Illustration benutzt wurde, stammt vom Kindle Paperwhite und zeigt den Schluss des achten Kapitels von „Harry Potter and the Half-Blood Prince“, wie ihn mir der Kindle präsentiert hat*:
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