2006: Die Filme

Dienstag, 2. Januar 2007, 13.48 Uhr

Wenn schon 2005 ein ziemlich mäßiges Kinojahr war, dann war 2006 ein Desaster. Aus zwei Gründen: Die Fußball-WM blockierte den gesamten Kino-Sommer. Im Oktober bin ich umgezogen. Nicht nur, dass der Umzug keine Zeit für’s Kino ließ – jetzt, wo es wieder einige sehenswerte Filme gibt, liegt das Kino etwas zu abseits, als dass ich mich bislang hätte aufraffen können.

12 mal war ich 2006 im Kino.

5 gute bis sehr gute Filme: King Kong, Lord of War, Syriana, Good Night, and Good Luck, Inside Man

5 ganz ordentliche bis fast gute Filme: Aeon Flux, Underworld Evolutions, Mission Impossible 3, X-Men 3, Piraten 2

1 naja … : Ultraviolet

1 ärgerlich dummer Film: V wie Vendetta


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Ein reichlich pauschales Urteil, möchte ich meinen, Herr Damasche! Ein ganzes Kinojahr auf 12 selbst gesehene Filme einzudampfen, hat durchaus seine Tücken. Nun ist dies wie alles andere sicher Geschmackssache, aber ein Kinojahr, das Filme wie „Brokeback Mountain“ hervorgebracht hat, als Desaster zu bezeichnen, ist schlicht Unfug.

P.S. Ja, ich habe den Tippfehler auzsgerechnet im Namen auch eben gesehen. Sorry. (Hier fehlt eindeutig die Option, Kommentare nachträglich zu editieren.)

Ich bin nicht so größenwahnsinnig, das Kinojahr in toto zu beurteilen. Das können andere bessser. Ich urteile in meinem Blog natürlich über, wer hätte das gedacht, mein Kinojahr. Das aus kärglichen 12 Filmen bestand, in keiner Weise repräsentativ ist und nicht im Ansatz den Anspruch erhebt, mehr zu sagen, als es tut: Nämlich dass ich, Giesbert Damaschke, im Jahr 2006 ganz erbärmlich wenig Filme gesehen habe (und wirklich die letzte Person bin, bei der man sich valide Informationen über das Filmangebot in diesem Jahr erhoffen sollte). Da hilft es leider gar nicht, mich darauf hinzuweisen, welche tollen Filme ich alles verpasst habe. Das weiß ich.

12 mal im Kino im Jahr? Also das finde ich schon recht häufig! Ich schaffe es gerade mal auf zwei bis dreimal im Jahr. Dieses Jahr war ich sogar bloß einmal im Kino.

agathos schrieb am 6. Januar 2007, um 5.00 Uhr

Was für eine seltsame Auswahl …

Michael Haneke: „Caché“
Hans-Christian Schmid: „Requiem“
Woody Allen: „Matchpoint“
Ang Lee: „Brokeback Mountain“
Anders Thomas Jensen: „Adams Äpfel“
Michel Gondry: „La science des rêves“

… neben diesen fantastischen Werken des Jahres ’06 sind ‚King Kong‘ u. ‚Inside Man‘, die ich auch gesehen habe, nicht einmal mittelmäßig zu nennen. Wirklich.

gell, ich bin schon ein kulturloser Banause 8-). Zu King Kong vgl. auch hier und hier.

2005 fand ich eigentlich ziemlich gut (Nobody knows, Das
Fenster gegenüber, Gespenster, L’esquive, Samaria, Auch
Schildkröten können fliegen und einiges mehr).
2006 hat ein wenig das Herausragende gefehlt, gut war es
schon (aus meiner Sicht v.a. für den deutschen Film, von
meinen 36 Kinobesuchen waren exakt die Hälfte original
deutschsprachige Filme).