Aaargh!

Montag, 23. Juli 2007, 15.51 Uhr

Es gibt Witze, die sind nur so lange komisch, so lange sie keiner (er)kennt. Bzw. nur ein sehr kleiner Kreis von Insidern. Ein schönes Beispiel: The Wilhelm Scream. Das ist ein Schrei (also ein Tonfitzel) einer Figur namens Wilhelm aus einem Western von 1951, der in zahlreichen Filmen benutzt und als echtes Insider-Zitat eine ganz beachtliche Karrieren gemacht hat. Jetzt, wo ihn zu viele Leute kennen, kann er natürlich nicht mehr benutzt werden. (Der Zusammenschnitt der verschiedenen Schreie ist trotzdem sehr, sehr komisch.)

Fast noch interessanter als die Geschichte des Wihelm Screams finde ich die autobiographischen Erinnerungen des Sound-Experten Ben Burtt, dem dieser Schrei wohl seine Laufbahn verdankt: Da hat jemand in den Fünfzigern mit einem Tonbandgerät Filme vom TV aufgenommen, um sich mit großer Begeisterung die abends im Bett die Tonspur anzuhören:

I became very interested with how sound contributed to the success of a movie. And I began to notice that many sounds were used over and over in some movies – the same gunshot, the same thunderclap – it was kind of a language because each studio had its own collection.


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