Darauf fällt jemand herein?

Samstag, 14. April 2007, 12.02 Uhr

Da will angeblich eine Anwaltskanzlei Tank Geld von mir, weil ich mich angeblich bei einem kostenpflichtigen Internetdienst angemeldet haben soll. BlaBlaBla, kennt man ja.

Was mich wundert ist, dass jemand auf eine so schlecht gemachten Köder hereinfällt. Nur zwei Beispiele:

  • Die Mail ist vom 10. April, aber als Datum im Anschreiben steht Osnabrück, den 31.04.2007.
  • Der Zugriff erfolgte angeblich über folgende Anmelde-IP: 217.841.897.52.

Post aus der Zukunft mit einem unmöglichen Datum und eine IP, die bereits auf den ersten Blick als stümperhafte Erfindung zu erkennen ist: Und auf so etwas fallen die Leute rein?


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alteskrokodil schrieb am 14. April 2007, um 12.43 Uhr

Guten Tag,

die Sache scheint etwas komplizierter zu sein. In dem immer sehr gut unterrichteten ebay-Meldedienst des Herrn Gronen wird soeben festgestellt, daß es die Kanzlei Tank am angegebenen Ort durchaus gibt.

Unter den notorischen Abmahn-Anwälten haben wir recht tückische Zeitgenossen. Wer eine „Tank-Mail“ bekommt, sollte sich die Mail daher doch sehr genau ansehen. Wenn auch nur eine ferne Möglichkeit besteht, daß ein realer Hintergrund da ist, würde ich an eurer Stelle kurz in der Kanzlei anrufen. Kostet heute ja nur ein paar Pfennige.

Schönes Wochenende
alteskrokodil

> die Sache scheint etwas komplizierter zu sein

Nein, die Sache ist ganz einfach. Eine IP-Adresse „217.841.897.52“ kann es nicht geben (die größtmögliche IP lautet 255.255.255.255). Case closed.

Kein Anwalt schickt soetwas per E-Mail – das kann getrost in die Tonne.