Dart bei Barnaby

Montag, 15. Juli 2013, 0.52 Uhr

Inspector Barnaby“ („Midsummer Murders“) schau ich ja immer ganz gern (auch wenn das ZDF die Serie wie gewohnt barbarisch zerstückelt, statt sie einfach schön der Reihe nach auszustrahlen). Hübsch altmodisch und immer für einen kleinen Nebenbei-Witz gut. Die Mordfälle passieren immer in irgendwelchen Dörfern der (fiktiven) Grafschaft Midsummer, man lernt jede Menge skurriler Typen und mitunter nicht minder skurrile Tötungsmethoden kennen. Und viele seltsame Sportarten (da wirft man zum Beispiel unförmige Holzklötze auf eine kegeförmige Figur und dergleichen mehr). Nur eins habe ich da bislang nie gesehen, was man in englischen Kneipen angeblich überall sieht: eine Dart-Scheibe. Bis heute. In der heutigen Folge „Schreie in der Nacht“ („The Great and the Good“, laut ZDF 2009, laut Wikipedia, der ich in diesem Punkt deutlich mehr vertraue: 2010) tauchte tatsächlich kurz bei einer kleinen Kamerafahrt eine Scheibe auf, und es hat auch jemand Pfeile geworfen. Und nicht nur das: über eines der Mordopfer – mit nur einem Mord gibt sich die Serie in der Regel nicht ab – wurde gesagt, sein Tod sei ein schwerer Verlust für die Dart-Mannschaft. Na also, geht doch. Mein Weltbild ist wieder in Ordnung.

Dafür war die Folge nicht ganz so witzig wie die in der letzten Woche („Über den Dächern von Chattham“, „The Creeper“). Aber man kann halt nicht alles haben.