Das Ende der Tageszeitung

Mittwoch, 7. November 2007, 11.41 Uhr

Nach etwa zwei Jahren habe ich mein Abo der SZ gekündigt. Nicht, weil mir die Zeitung nicht gefiele – die ist schon ok. Aber rund 35 Euro pro Monat schienen mir doch für das, was ich von der täglichen Ausgabe tatsächlich gelesen habe, etwas zu teuer (ein paar Artikel im Feuilleton, ab und an ein Interview, ein paar Meldungen; zusammen mit Sicherheit in Schnitt nicht mehr als 1 Seite pro Ausgabe).

Dafür sammelten sich bei mir in kürzester Zeit Altpapierhaufen an, und bei jedem Gang zum Container dachte ich mir, dass ich da schon wieder zehn, 20 Euro wegwerfe.

Unterm Strich kann man das auch so rechnen: SZ-Abo kündigen = fast ein iPhone.

Am Ende wird es wohl, Schirrmacher zum Trotz, einfach so sein, dass die Tageszeitung am Ende ist.


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Keine Kommentare zu „Das Ende der Tageszeitung“

Anonymous schrieb am 7. November 2007, um 22.25 Uhr

In einem Satz einmal „zehn“ und einmal „20“ geschrieben. Geht´s noch unschöner?

[…] man ein wenig so vor sich hin und dann schaut da auf einmal Anonymous Coward vorbei und pinkelt hier, hier und hier hin. […]

In journalistischen Texten werden i.d.R. Zahlen von eins bis zwölf ausgeschrieben. Natürlich bleibt es Anonymous vorbehalten, das jeweilige Ergebnis auf Grundlage seiner persönlichen Vorstellung von Ästhetik zu bewerten, aber grundsätzlich falsch ist es nicht.

Von allen unsinnigen Typo-Dogmen ist dieses sicherlich das haltbarste …

Die Regel, Zahlen von 1-12 auszuschreiben, ist aber nur solange „korrekt“, wie im selben Satz gleichzeitig keine größeren Zahlen verwendet werden. Da hat Anonymous recht.