Die c't zur "Online-Durchsuchung"

Sonntag, 23. November 2008, 16.52 Uhr

Die aktuelle c’t (25/2008) beschäftigt sich auf den Seiten 86 bis 93 ausführlich mit der geplanten „Online-Durchsuchung“. Dabei werden, so weit ich das sehe, alle relevanten Aspekte abgeklopft. Der Titel sagt eigentlich alles: „Windei Bundetrojaner“. Wer allerdings glaubt, damit sei das Thema erledigt, der irrt:

Angesichts dieser sehr begrenzten Möglichkeiten für den ebenfalls sehr eingeschränkten Anwendungszweck könnte man eine Einführung der Online-Durchsuchung für praktisch unbedeutend halten. Für die Gesellschaft insgesamt ist sie aber keineswegs weitgehend folgenlos.

Was dann noch weiter ausgeführt wird. Nicht die Online-Durchsuchung ist das Problem (die ist einfach nur heiße Luft und grober Unfug), sondern die Unterminierung von Grundrechten und andere erwartbare Kollateralschäden. Und wes Geistes Kind die Väter dieser Schnapsidee sind, sieht man ja schon daran, dass man, wenn einem die Mehrheiten nicht passen, einfach mal das Grundgesetz ändern will.


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