Dr. May erklärt die Welt (12): Wie man sicher stets einschläft

Samstag, 12. Dezember 2009, 16.48 Uhr

Ich hüllte mich fester in den Teppich und schloß die Augen. Ich wollte schlafen, aber es gelang mir nicht. Ich sagte in Gedanken das Einmaleins auf – es half nicht. Da griff ich zu dem Mittel, welches sicher stets den Schlaf bringt. Ich verdrehte die geschlossenen Augen so, daß die Pupillen ganz nach oben zu stehen kamen, und bemühte mich, an gar nichts zu denken. Der Schlummer kam und – – halt, was war das?

Karl May: Durch Wüste und Harem. Freiburg i. Br.: Fehsenfeld 1892, S. 198

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Keine Kommentare zu „Dr. May erklärt die Welt (12): Wie man sicher stets einschläft“

Der May-Pflichtverteidiger schrieb am 13. Dezember 2009, um 15.06 Uhr

… und wenn wir dann noch realisieren, daß der Mann halt gerne mal seine Leser und / oder auch gleichzeitig sich selber verscheißert hat, braucht unsere Überschrift nicht gar so unangemessen schnöselig zu klingen … (sozusagen nach Schwab-Syndrom, gräßlich)

😉

Mir schwebt da immer noch ein kleines Büchlein vor, in dem diese ganzen Weisheiten, Ratschläge und Ich-kenne-mich-überall-aus-Ratschläge mal gesammelt sind 😎

Der May-Pflichtverteidiger schrieb am 14. Dezember 2009, um 10.27 Uhr

… und das haut dann in die Schwab (‚Vorsicht ist …‘) – Kerbe ‚Der Mann war halt a bissel bleed‘ ? Bissel billig … Interessanter wäre auseinanderzuhalten: wo war der Mann wirklich bissel naiv und sich selbst überschätzend, wo war er wirklich klug, und wo war er weise … aber das wäre vielleicht ein bißchen viel verlangt, das (ohne die berühmten ‚Belege‘ …) jeweils erkennen zu können …

(Sonnenbrillencoolsmiley)

Der May-Pflichtverteidiger schrieb am 14. Dezember 2009, um 10.29 Uhr

… dreimal bissel ist bissel viel … (deshalb steht ja beim vierten Mal auch ‚bißchen‘ …) (Stil …)

🙂