Dr. May erklärt die Welt (3): Wie man ausdauernd läuft

Samstag, 1. September 2007, 13.33 Uhr

Es war ein Dauerlauf, wie ich noch keinen gemacht hatte, doch hielt ich ihn aus, weil ich von Winnetou belehrt worden war, wie man sich dabei zu verhalten hat, um bei Atem zu bleiben und nicht zu ermüden. Man läßt nämlich das Körpergewicht nur von einem Beine tragen und wechselt dann, wenn dieses ermüdet ist, auf das andere über. Auf diese Weise kann man stundenlang Trab laufen, ohne daß man sich allzu sehr anzustrengen hat; aber eine gute, gesunde Lunge muß man haben.

Karl May: Winnetou I. Freiburg i. Br.: Fehsenfeld 1893, S. 505.


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Keine Kommentare zu „Dr. May erklärt die Welt (3): Wie man ausdauernd läuft“

Haste das mal im Englischen Garten getestet? 😉

Ne, aber als Kind hab ich das gelegentlich probiert. Hat aber nie funktioniert. Seltsam. – Martin Walser soll in seiner Autobiografie erzählen, wie er das ebenfalls als Kind nachmachen wollte und es ihn prompt umgehauen habe.

Als passionierter KM-Leser probiert man das selbtverfreilich aus. Geholfen hat’s nix. 😉 Den Test der Winnetouschen Tomahawk-Wurftechnik (aus „Weihnacht“, wenn ich mich recht erinnere) habe ich mir aber gespart, war vermutlich besser so.

Klaus Nolting schrieb am 4. September 2007, um 8.36 Uhr

AS hat’s natürlich auch versucht: >In der Pinakothek meines Gedächtnisses ist da noch mancherlei vorhanden. Etwa wie Wir – nach der betreffenden Karl May Lektüre – den angeblich unendlichen Dauerlauf Old Shatterhands, der immer nur das Schwergewicht auf ein Bein verlegte, und dann abwechselte i.i., nachzuahmen versuchten … Bis Wir dann, lachend, die Aufschneiderei erkannten, und zu den übrigen legten.