Falsche Freunde

Donnerstag, 26. Juli 2007, 21.19 Uhr

Thomas Knüwer vom Handelsblatt hat eindeutig die falschen Freunde. Zuerst muss er sich dafür rechtfertigen, dass er Harry Potter liest und dann gehören seine Bekannten auch noch zu der vom Aussterben bedrohten Spezies, die immer noch glauben, an den Simpsons herumnörgeln zu müssen. Dabei sind die doch nun weißgott schon längt im Mainstream angekommen. (Was natürlich nichts daran ändert, dass sie sehr komisch sind. Nur das mit der angeblichen, subversiven Gesellschaftskritik, das sollte man nicht allzu ernst nehmen.)

Wenn man übrigens einmal so richtig verdutzte Gesichter sehen will, dann muss man seinen Bekannten zu erklären versuchen, warum Buffy, the Vampire Slayer eine der besten und intelligentesten TV-Serien aller Zeiten ist.


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Keine Kommentare zu „Falsche Freunde“

[…] eine ebenso erstaunliche wie erfreuliche Erscheinung ist. Bis es soweit ist, muss ich micht mit gelegentlichen Hinweisen begnügen und mich an Artikeln wie »Ein Gespenst geht um« von Carmen Dehnert und Lars Quadfasel in […]

„angebliche, subversive Gesellschaftskritik“ ???
Das Wort „angeblich“ ist hier eindeutig falsch gesetzt. Jeder, der den nötigen Intellekt besitzt, wird beim Anschauen der Simpsons merken, dass diese voller Gesellschaftskritik sind. Wer sich aber nur oberflächlich mit dieser Sendung beschäftigt, der könnte zu dem Schluss kommen, dass diese keine Gesellschaftskritik enthält. Aber deswegen sind die Simpsons für alle etwas: für diejenigen, die über die flachen Witze lachen und für diejenigen, die über die gesellschaftskritischen Witze auf der höheren Ebene lachen.