Das erlebt man selten

Donnerstag, 19. März 2009, 12.22 Uhr | Giesbert Damaschke

Manchmal könnte ich es fast bedaueren, dass ich den Fernseher nur noch für DVDs einschalte:

Dass an diesem Tag eine N-TV-Moderatorin ihr ganz persönliches Waterloo erlebte, gehörte ganz unbedingt zu den Highlights – schließlich erlebt man es nur ausgesprochen selten, dass ein telefonisch zugeschalteter Experte das Studio-Personal gleich nach der ersten Frage in wirklich jedem Punkt korrigiert, um am Ende mitzuteilen, dass Amokläufer durch exzessive Berichterstattung wie die von N-TV Nachahmer fänden und er nunmehr für ein derartig blödsinniges Gespräch nicht mehr zur Verfügung stehe.

(Elke Wittlich, Boris Mayer: Amok-Fernsehen. Jungle World 12/2009, S. 15)


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4 Kommentare zu Das erlebt man selten

agathos schreibt:
19. März 2009, um 17:50

Gemeint ist vermutlich dieser Beitrag.

Old VF schreibt:
19. März 2009, um 22:03

Hübsch. Erinnert mich an ein Rundfunkinterview mit Willy Daume von anno tobak. War thematisch harmloser, aber in Ton und Inhalt noch deutlich schroffer (“Sie sind keine gute Interviewerin” …)

Wortfeld » Unbestätigt | Widersprüchlicher Gerüchteticker bei n-tv. schreibt:
19. März 2009, um 23:04

[...] Ein kleines bizarres Detail am Rande eines gescheiterten n-tv-Expertengespräches über den Amoklauf von Winnenden mit Joachim Kersten, der ansonsten oft auf Alexander Kluges Sendeplätzen zu sehen ist. Während Kersten über unkommentierte Medienbilder spricht, wiederholt sich die Bilderschleife nach 87 Sekunden. (via) [...]

Giesbert Damaschke schreibt:
19. März 2009, um 23:10

@agathos: thx 8-). Man braucht doch keinen Fernseher, die Schmankler landen eh bei Youtube.