Es gibt für alles ein Wort
Montag, 19. Mai 2008, 1.01 Uhr | Giesbert Damaschke
Es ist bei manchen Werbeagenturen eine gern geübte Praxis, durch gefälschte Blog-Kommentare, Wikipedia-Einträge und ähnliches scheinbar begeisterte Kunden / Leser / was auch immer vorzutäuschen. Über den jüngsten Fall ärgert sich Thomas Knüwer beim Handelsblatt. Dabei ist das schwerstidiotische Vorgehen der Agentur Grey zwar amüsant und Knüwers Bereitschaft, sich über alltägliche Erfahrungen maximal zu echauffieren, immer wieder erstaunlich. Doch wirklich interessant ist das nur, weil man lernt, dass es sogar ein eigenes Wort für diese zum Gähnen dämlichen Manipulationsversuche gibt: Astroturfing.






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