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	<title>Notizen &#187; Suchergebnisse  &#187;  kindle</title>
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	<description>Glossen, Marginalien und Notizen von Giesbert Damaschke</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:31:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wie der Kindle Bücher sortiert</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giesbert Damaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mehr als nur eine Handvoll Titel auf seinem Kindle gespeichert hat, kennt das Problem. Auf eine Bildschirmseite passen 10 Einträge, spätestens ab 30 oder 40 Büchern wird die Suche nach einem bestimmten Buch etwas lästig. Ich habe aktuell rund 200 Bücher auf dem Gerät, laut Amazon passen rund 1.400 drauf (was nach meiner Schätzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mehr als nur eine Handvoll Titel auf seinem Kindle gespeichert hat, kennt das Problem. Auf eine Bildschirmseite passen 10 Einträge, spätestens ab 30 oder 40 Büchern wird die Suche nach einem bestimmten Buch etwas lästig. Ich habe aktuell rund 200 Bücher auf dem Gerät, laut Amazon passen rund 1.400 drauf (was nach meiner Schätzung auch hinkommt). Wir schafft man da Ordnung in seiner digitalen Bibliothek?</p>
<p>Die Antwort lautet: Sammlungen. Eine Sammlung ist eine Art Ordner, in dem die Titel sortiert werden können. Anders als ein Dateiordner auf der Festplatte verwaltet eine Sammlung jedoch nicht die Dateien selbst, sondern speichert lediglich Verweise auf diese und entspricht eher einer Wiedergabeliste eines Medienplayers. Es ist daher auch möglich, einen Titel in verschiedenen Sammlungen aufzuführen. Ich benutze aktuell zum Beispiel nicht nur Sammlungen zu Genres und Autoren (etwa „Klassiker“, „Krimi“, „Karl May“), sondern zusätzlich „Gelesen“ (für alle Bücher, die ich auf dem Kindle gelesen haben) und „Aktuell“ (für Bücher, die ich aktuell lese oder in naher Zukunft lesen möchte).</p>
<p>Sammlungen sorgen schnell für deutlich mehr Übersicht, aber die Sache hat einen kleinen Haken. Innerhalb einer Sammlung kann man nach „Zuletzt verwendet“, „Titel“ und „Autor“ sortieren. Diese Sortierung gilt für alle Sammlungen. Und damit beginnen die Probleme.</p>
<p>Wenn man in einer Sammlung mehrere Titel eines Autors verwaltet, scheint der Kindle die Titel in einer willkürlichen Reihenfolge zu sortieren, die sich nicht beeinflussen lässt. Das sieht etwa so aus:</p>
<p><img class="rand" src="/blogstuff/2011/11/kindle_sortierung.gif" alt="Sortierreihenfolge Kindle" width="500" height="667" /></p>
<div class="bu">Sortierung nach Autor, eindeutig – aber wie werden die Titel sortiert?</div>
<p>Nach ein paar Versuchen habe ich endlich verstanden, wie die Titel sortiert werden, nämlich in der umgekehrten Reihenfolge, in der sie auf den Kindle kopiert werden (first in, last out). In diesem Beispiel habe ich also Kellers „Züricher Novellen“ nach „Die Leute von Seldwyla“ auf den Kindle kopiert, weshalb sie, alphabetisch falsch, vor diesen eingeordnet werden.</p>
<p>Legt man nun für einzelne Autoren, von denen man relativ viele Titel auf dem Kindle gespeichert hat, eine eigene Sammlung an und hat als allgemeine Sortierung „Autor“ gewählt, herrscht in der Sammlung ein veritables Durcheinander.</p>
<p>Hier hilft nur eins: man muss die Sortierreihenfolge vorübergehend von „Autor“ in „Titel“ ändern. Möchte man, dass eine Werkausgabe nicht nach Titeln, sondern nach Abteilung / Band sortiert wird, dann muss man den Dateinamen bzw. den Sortiertitel der Datei entsprechend benennen.</p>
<p>Beispiel: Ich habe auf dem Kindle rund 50 Bände der <a href="http://www.damaschke.de/notizen/index.php/karl-mays-werke-auf-cd-rom/">Karl-May-CD</a>, die sich an der Bandeinteilung der <a href="http://karl-Mays-werke.de/">historisch-kritischen Werkausgabe</a> orientiert. Hier ist etwa „Winnetou I“ der Band 12 in der Abteilung IV. Der Sortiertitel muss also etwa „412 Winnetou I“ lauten, damit der Kindle den Band in der Sortierung nach Titeln korrekt sortiert:</p>
<p><img class="rand" src="/blogstuff/2011/11/may_1.gif" alt="Sortierung May Kindle" width="250" height="333" /> <img class="rand" src="/blogstuff/2011/11/may_2.gif" alt="Sortierung May Kindle" width="250" height="333" /></p>
<div class="bu">Bei der Sortierung nach Autornamen (links) werden die Titel bunt durcheinander gewürfelt, damit sie wie gewünscht angezeigt werden (rechts), muss man zum einen in Calibre (oder einer ähnlichen Software) den Sortiertitel in der gewünschten Form eintragen und zum anderen die Sortierung der Sammlung von Autor auf Titel ändern.</div>
<p>Zur entsprechenden Anpassung der Titel benutzt man am besten wohl <a href="http://calibre-ebook.com/">Calibre</a>. Calibre übernimmt übrigens den Sortiertitel beim Export der Datei auf den Kindle automatisch auch als Dateinamen.</p>
<p>Das ganze Verfahren funktioniert, ist aber einigermaßen lästig. Ärgerlich ist auch, dass Calibre nicht synct, sondern kopiert und auch nicht immer korrekt erkennt, ob eine Datei nun auf dem Kindle vorhanden ist oder nicht. Mir zeigte das Programm etwa fälschlich an, dass ein Jules Verne Roman bereits auf dem Kindle sei, obwohl es sich bei der Datei auf dem Kindle um eine PDF-Version handelte, während das Buch in Calibre natürlich im Mobi-Format vorlag. Calibre verlangt für Standardaufgaben immer wieder ermüdend oft manuelle Eingriffe. Möchte man etwa einen Tippfehler im Sortiertitel oder beim Autor korrigieren, muss man die Datei in Calibre entsprechend bearbeiten, auf dem Kindle löschen, erneut drauf kopieren und unter Umständen in die gewünscht Sammlung verschieben.</p>
<p>Schöner wäre es, wenn Amazon eine iTunes-ähnliche Software zur Verwaltung von Kindle-Inhalten bereit stellen würde, in der man seine Änderungen und Sortierungen vornimmt, wobei sich dann die Software darum kümmert, dass diese Änderungen allesamt vom Kindle übernommen werden. Aber man kann halt wohl nicht alles haben.</p>
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		<title>Screenshots mit dem Kindle 4</title>
		<link>http://www.damaschke.de/notizen/index.php/screenshots-mit-dem-kindle-4/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 14:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giesbert Damaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Kindle mit Tastatur soll die Tastenkombination Alt+Shift+G bzw. Alt+Shift+H einen Screnshot speichern. Beim Kindle 4 ohne Tastatur geht das auch, wie ich in den Customer Discussions bei Amazon gelernt habe. Dazu drückt man die Tastatur- und die Menütaste gleichzeitig. Es dauert einen Moment, dann wird der Bildschirm kurz weiß und der Bildschirminhalt landet als 600 × [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Kindle mit Tastatur soll die Tastenkombination Alt+Shift+G bzw. Alt+Shift+H <a href="http://blog.diannegorman.net/2010/09/kindle-3-keyboard-shortcuts-et-al/">einen Screnshot speichern</a>. Beim Kindle 4 ohne Tastatur geht das auch, wie ich in den <a href="http://www.amazon.com/forum/kindle?_encoding=UTF8&amp;cdForum=Fx1D7SY3BVSESG&amp;cdThread=Tx1MSWWKVWZ3853">Customer Discussions bei Amazon</a> gelernt habe. Dazu drückt man die Tastatur- und die Menütaste gleichzeitig. Es dauert einen Moment, dann wird der Bildschirm kurz weiß und der Bildschirminhalt landet als 600 × 800 Pixel große  GIF-Datei im Ordner „documents“. Das ist eine etwa frustrierende Angelegenheit, da der Kindle den gleichzeitigen Druck nicht immer erkennt und statt einen Screenshot zu speichern das Menü öffnet. [<strong>Update 25.11.:</strong> Drückt man zuerst die Tastaturtaste und sofort anschließend die Menütaste, funktioniert es sehr viel zuverlässiger als beim Versuch, beide Tasten wirklich gleichzeitig zu drücken.] Mit ein wenig Geduld klappt das dann aber doch:</p>
<p><img class=" alignnone" style="border: 1px black solid;" src="/blogstuff/2011/11/kindle_screenshot.gif" alt="Screenshot vom Kindle 4" width="500" height="667" /></p>
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		<title>Mein erster Kindle</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 15:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giesbert Damaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange genug hat es ja gedauert, aber jetzt hat es mich auch erwischt: Ich habe mir einen Kindle gekauft. Bislang habe ich E-Books auf dem iPad gelesen. Das iPad hat zwar ein brillantes Display, Apples iBooks-App ist komfortabel und rundum gelungen – allein: das iPad ist einfach zu schwer, als dass man es dauerhaft als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0051QVF7A/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=redaktionsburoda&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0051QVF7A"><img class="cover" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=B0051QVF7A&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=redaktionsburoda&amp;ServiceVersion=20070822" alt="" border="0" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=redaktionsburoda&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B0051QVF7A" alt="" width="1" height="1" border="0" />Lange genug hat es ja gedauert, aber jetzt hat es mich auch erwischt: Ich habe mir <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0051QVF7A/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=redaktionsburoda&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0051QVF7A">einen Kindle gekauft</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=redaktionsburoda&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B0051QVF7A" alt="" width="1" height="1" border="0" />. Bislang habe ich E-Books auf dem iPad gelesen. Das iPad hat zwar ein brillantes Display, Apples <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ibooks/id364709193?mt=8">iBooks-App</a> ist komfortabel und rundum gelungen – allein: das iPad ist einfach zu schwer, als dass man es dauerhaft als elektronisches Buch einsetzen könnte. Für die Lektüre abends auf der Couch oder im Bett mag das hingehen, für unterwegs ist das eher nichts. Das spiegelnde Display tut ein Übriges, um einem die Lust an der digitalen Lektüre zu verleiden. Da hilft es auch wenig, dass man mit dem iPad problemlos im Dunkeln lesen kann.</p>
<p>Der Kindle ist zwar weit davon entfernt, das perfekte Lesegerät zu sein – dazu geht Amazon mit dem Gerät einfach zu viele Kompromisse ein –, aber man kann auf ihm (auch unterwegs) hervorragend lesen: und das ist, so alles in allem, bei einem E-Book-Reader dann doch die Hauptsache.</p>
<p>Nachfolgend nun ein paar mehr oder weniger geordnete Notizen nach einer Woche Erfahrung mit dem Kindle.</p>
<h3>Das Gerät</h3>
<p>Mit 170 Gramm und den Maßen 16,6 cm x 11,4 cm liegt der Kindle ausgesprochen gut in der Hand und passt in jede Jackentasche. Der Ein-/Ausschalter ist am unteren Seitenrand in der Mitte angebracht und relativ klein, womit das Einschalten des Kindle eine etwas fummlige Angelegenheit wird. Am oberen Rand steht der Schriftzug „kindle“, was mich ein wenig nervt – ich weiß, was ich da in der Hand halte –, aber das kann man wohl getrost zu den persönlichen Idiosynkrasien zählen.</p>
<p>Das Gerät ist zwar aus Kunststoff, fasst sich aber gut an, die Verarbeitung der Tasten (geblättert wird mit Tastendruck) macht einen hinreichend soliden Eindruck, um auf eine lange Lesefreundschaft mit dem Gerät hoffen zu lassen.</p>
<h3>Benutzeroberfläche</h3>
<p>Mein größter Kritikpunkt am Kindle ist die Benutzerführung, die man wohl als mittlere Katastrophe bezeichnen muss. Neben den Tasten zum vor- und zurückblättern an den Seiten hat der Kindle fünf Tasten: Zurück, Tastatur, Menü, Startseite und das zentrale Cursorpad. Dabei handelt es sich um einen Vierwege-Schalter (rechts, links, rauf, runter, drücken), mit dem der Cursor gesteuert wird.</p>
<p>Möchte man etwa in einem Buch zum Inhaltsverzeichnis springen, muss man viermal drücken: (1) Menü, (2) Cursorpad, um den Punkt „Gehe zu“ auszuwählen, (3) Cursorpad einmal nach unten, um den Punkt „Inhaltsverzeichnis“ zu markieren, (4) Cursorpad, um das Inhaltsverzeichnis aufzurufen. Und das ist noch eine der einfachsten Übungen.</p>
<p>Wirklich lästig wird die Sache, sobald man Text eingeben möchte. Dazu blendet man zuerst die Tastatur über einen Druck auf die entsprechende Taste ein und steuert anschließend mit dem Cursorpad zum gewünschten Buchstaben, der mit einem Druck auf das Cursorpad ausgewählt wird. Buchstabe für Buchstabe, Zeichen für Zeichen. Lange Texte schreibt man damit garantiert nicht. Für die kurze Notiz „Erste Telefonkonferenz in der Literatur?“ (als Anmerkung zu einer Passage in Jules Vernes „Die 500 Millionen der Begum“) habe ich eine gefühlte Ewigkeit benötigt. – Wie ich diese Notiz jetzt vom Kindle auf den Computer bekomme, weiß ich (noch) nicht ;-).</p>
<p>Schön wäre es, könnte man die Sammlungen, in denen man seine Bücher auf dem Kindle sortiert, direkt am Computer anlegen und verwalten, auf dem Kindle geht das zwar, aber es ist doch eine etwas mühselige Aufgabe. Für Windows scheint es da Lösungen zu geben, für den Mac habe ich noch nichts gefunden.</p>
<h3>Inhalte</h3>
<p>Am einfachsten bekommt man Bücher auf den Kindle, wenn man direkt bei Amazon einkauft. Das geht zwar prinzipiell auf dem Kindle selbst (und auch gar nicht mal so schlecht), sollte man aber besser am Computer erledigen, das ist unvergleichlich viel bequemer.</p>
<p>Eigene Dateien kann man sich entweder per Mail schicken – jeder Kindle-Kunde bekommt eine „kindle.com“-Adresse – oder via USB auf das Gerät in das Verzeichnis „documents“ kopieren. Dazu wird keine besondere Software benötigt, der Kindle wird als externes Laufwerk erkannt. Dateien, die man sich per Mail geschickt hat, erscheinen nach etwa ein oder zwei Minuten wie von Geisterhand auf dem Kindle.</p>
<p>Der Haken: Der Kindle versteht leider kein ePub, sondern setzt auf Mobi. EPub-Dateien müssen also zuerst nach Mobi konvertiert werden, was man etwa mit dem zwar scheußlichen, aber funktionierenden und kostenlosen Programm <a href="http://calibre-ebook.com/">Calibre</a> erledigt. Calibre kann einem auch das Kopieren abnehmen und die Dateien direkt auf dem Kindle ablegen.</p>
<div class="kasten">Kleiner Tipp am Rand: Autorennamen nach dem Muster „Vorname Nachname“ sortiert der Kindle blöderweise nach Vornamen. Doch das kann man ändern. Trägt man in Calibre Autoren nach dem Muster „Nachname, Vorname“ ein, zeigt der Kindle sie korrekt als „Vorname Nachname“, sortiert aber nach den Nachnamen.</div>
<p>PDFs kann der Kindle auch anzeigen, ob man die auf dem 6-Zoll-Display allerdings auch lesen kann, hängt davon ab, wie sie formatiert sind. Große Dokumente, die auf A4 ausgelegt sind, sind eine Qual, aber E-Books, die im Taschenbuchformat angelegt sind, lassen sich prima lesen.</p>
<h3>Lesen</h3>
<p>Alle Kompromisse und Hakligkeiten sind vergessen, wenn man den Kindle so einsetzt, wie er gedacht ist: als Lesecomputer. Das spiegelfreie Display stellt Text gestochen scharf dar, bietet ein angenehmes Kontrastverhältnis und kommt der Lektüre auf Papier sehr nah. Das gilt übrigens nicht für Softwaretastatur, die deutlich ausgefranste Buchstaben zeigt.</p>
<p><img class="alignnone" src="/blogstuff/2011/11/menue.png" alt="Kindle Tastatur" width="500" height="300" /></p>
<div class="bu">Text wird gestochen scharf dargestellt – was für die Tastatur seltsamerweise nicht gilt.</div>
<p>Beim Blättern wird der Bildschirm ganz kurz invertiert und neu aufgebaut, was so schnell geht, dass es bereits nach wenigen Seiten nicht weiter stört.</p>
<p>Die Tasten zum Blättern sind jeweils links und rechts und reagieren leider mitunter etwas sehr leicht. Da kann es schon mal passieren, dass man versehentlich blättert, wo man den Kindle doch nur zur Seite legen wollte.</p>
<p>Die Textdarstellung kann in Maßen beeinflusst werden. Es gibt acht verschiedene Größen, drei Schriftarten (Normal, Schmal, Sans Serif) und drei mögliche Zeilenabstände (Klein, Mittel, Groß). Außerdem kann man die Zahl der Wörter pro Zeile (Wenig, Mittel, Standard) und so die Seitenbreite festlegen.</p>
<p>Text wird generell nicht getrennt und als Blocksatz dargestellt. Das führt natürlich zu Löchern im Text, weshalb die Darstellung zum Flattersatz wechselt, wenn eine Zeile zu große Löcher aufweisen würde. Das funktioniert erstaunlich gut, lässt sich auch problemlos lesen, kommt aber an die Qualität eines guten Buchsatzes natürlich bei weitem nicht heran.</p>
<p><img class="alignnone" src="/blogstuff/2011/11/blocksatz.png" alt="Blocksatz auf dem Kindle" width="500" height="300" /></p>
<div class="bu">Der Kindle arbeitet mit Blocksatz ohne Trennung, größere Löcher mitten im Text werden durch einen Wechsel zum Flattersatz halbwegs umgangen.</div>
<h3>Fazit</h3>
<p>Alles in allem bin ich vom neuen Kindle ziemlich begeistert. Das Gerät ist leicht und handlich genug, um es immer dabeizuhaben und bietet mit seinen rund 1,25 GB für meine Zwecke mehr als genug Platz.</p>
<p>Der optimale Reader wäre wohl eine Kombination aus Display, Gewicht und Format des Kindle mit der Benutzeroberfläche und Touchsteuerung von Apples iBooks. Vielleicht überrascht uns Apple ja eines Tages mit dem perfekten Reader. Doch bis es so weit ist, bleibt der Kindle für mich die erste Wahl.</p>
<div class="via">(<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0051QVF7A/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=redaktionsburoda&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0051QVF7A">Kindle bei Amazon kaufen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=redaktionsburoda&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B0051QVF7A" alt="" width="1" height="1" border="0" />.)</div>
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		<title>—sie sinkt enfaerbt und matt auf einen Sessel—</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 16:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giesbert Damaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Titelthema der aktuellen c’t lautet: „Das universelle Buch. Kindle &#38; Co. im Test“. Das klingt für jeden vielversprechend, der sich für Ebooks interessiert (und dazu gehöre ich seit einer kleine Ewigkeit). Auf den ersten Blick scheint das Titelthema die üblichen Qualitäten der c’t zu zeigen: umfangreiche Berichterstattung, Test, Grundlagen und ein Artikel zum Epub-Format. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Titelthema der <a href="http://www.heise.de/ct/inhalt/2009/25/6/">aktuellen </a><em><a href="http://www.heise.de/ct/inhalt/2009/25/6/">c’t</a></em> lautet: „Das universelle Buch. Kindle &amp; Co. im Test“. Das klingt für jeden vielversprechend, der sich für Ebooks interessiert (und dazu gehöre ich seit einer kleine Ewigkeit).</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint das Titelthema die üblichen Qualitäten der <em>c’t</em> zu zeigen: umfangreiche Berichterstattung, Test, Grundlagen und ein Artikel zum Epub-Format. Doch beim zweiten Blick zeigen sich die Schwächen des technischen Tunnelblicks der <em>c’t</em>.</p>
<p>Für die <em>c’t</em> ist ein Ebook vor allem ein technisches Produkt, das nach technischen Kriterien untersucht wird. Man erfährt viel über Displaytechnik, Akkulaufzeiten, Dateiformate, Funktionsumfang, Pixeldichte und mehr. Aber dafür beschränken sich die Informationen zu den typografischen Fähigkeiten auf ein paar dürre Randbemerkungen, über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unterschneidung_(Typografie)">Kerning</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Durchschuss">Durchschuss</a> oder Fonts schweigt man sich dann gleich ganz aus. Kurz: Es fehlen genau die Informationen, die man als Leser bräuchte, um beurteilen zu können, ob man in einem Ebook so lesen kann wie in einem gedruckten Buch.</p>
<p>Das Desinteresse der <em>c’t</em> an der eigentlichen Frage, die an Kindle &amp; Co zu stellen ist,  zeigt sich auch bei den Fotos, die wie so oft in der PC-Presse auch in diesem Fall praktisch nur illustrativen, keinen informativen Charakter haben. Schaut her, sagen die Fotos, so sieht das Gerät aus. Und wenn man Glück hat, hat der verantwortliche Redakteur noch rasch ein paar Texte geladen und ein wenig auf dem Display herumgekritzelt, damit das nicht gar so leer aussieht. Die Bildschirminhalte sind durch die Bank wahllos zusammengestoppelt, die handschriftlichen Notizen sinnfrei, die Bildschirmeinstellungen unsinnig.</p>
<p>Letztlich genügt ein Blick auf das Cover. Das nämlich zeigt den Amazon Kindle mit einem Ausschnitt aus Thomas Manns <em>Tod in Venedig</em> – im übelsten Blocksatz, schlechter Typographie und riesigen Löchern im Text. Auch die übrigen Fotos in Heft sind auch nicht dazu angetan, das Erschrecken über das Titelfoto einigermaßen zu mildern, im Gegenteil. Es wird nur noch schlimmer. Auf S. 134 sehen wir den Kindle mit einem Ausschnitt aus <em>Kabale und Liebe</em>:</p>
<p><img class="alignnone" src="/blogstuff/2009/11/kabale.jpg" alt="" width="250" height="317" /></p>
<p class="bu">Nicht nur Luise sinkt angesichts dieser Kostprobe entfaerbt auf einen Sessel, auch dem Leser wird hier schwummrig.</p>
<p>Es ist zu vermuten, dass die Fontgröße speziell für dieses Aufmacherfoto so absurd hoch eingestellt wurde (im Druck des Textes sind das übrigens gerade mal fünf Zeilen). Doch auch mit einer  kleineren Fontgröße wären die eklatanten Mängel der Darstellung (wie etwa Löcher im Text, fehlende Umlaute, fehlende Markierung von Sprechern und Regieanweisungen, amerikanische Gedankenstriche) ja nicht aus der Welt.</p>
<p>Mögen Kindle &amp; Co auch noch so viele Vorteile haben – so lange sie bei der entscheidenden Aufgabe, Text angenehm lesbar zu präsentieren, so offensichtlich scheitern, so lange bleibe zumindest ich beim gedruckten Buch.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Amazon gibt gelöschte Bücher zurück</title>
		<link>http://www.damaschke.de/notizen/index.php/amazon-gibt-geloschte-bucher-zuruck/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 08:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giesbert Damaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Amazon zeigt, wie man mit einem PR-Gau umgeht: As you were one of the customers impacted by the removal of [title] from your Kindle device in July of this year, we would like to offer you the option to have us re-deliver this book to your Kindle along with any annotations you made. You will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amazon zeigt, wie man mit einem <a href="http://www.damaschke.de/notizen/index.php/amazon-und-die-geloschten-bucher/">PR-Gau</a> umgeht:</p>
<blockquote><p>As you were one of the customers impacted by the removal of [title] from your Kindle device in July of this year, we would like to offer you the option to have us re-deliver this book to your Kindle along with any annotations you made. You will not be charged for the book. If you do not wish to have us re-deliver the book to your Kindle, you can instead choose to receive an Amazon.com electronic gift certificate or check for $30.</p></blockquote>
<p class="via">(<a href="http://scitech.blogs.cnn.com/2009/09/04/amazon-returns-deleted-kindle-books/">CNN</a>; via <a href="http://daringfireball.net/linked/2009/09/04/kindle-book-return">Daring Fireball</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jeff Bezos entschuldigt sich</title>
		<link>http://www.damaschke.de/notizen/index.php/jeff-bezos-entschuldigt-sich/</link>
		<comments>http://www.damaschke.de/notizen/index.php/jeff-bezos-entschuldigt-sich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 13:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giesbert Damaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netlife]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.damaschke.de/notizen/?p=2920</guid>
		<description><![CDATA[Sie erinnern sich an das PR-Debakel mit den gelöschten Büchern auf dem Kindle? Nun, Amazon-Chef Jeff Bezos hat einen offenen Brief an die Kunden geschrieben, der sich wohltuend abhebt von den üblichen gewundenen Ausreden und Entschuldigungen. Bezos spricht Klartext. This is an apology for the way we previously handled illegally sold copies of 1984 and other [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie erinnern sich an das PR-Debakel mit den gelöschten Büchern auf dem Kindle? Nun, Amazon-Chef Jeff Bezos <a href="http://www.amazon.com/tag/kindle/forum/ref=cm_cd_ef_tft_tp?_encoding=UTF8&amp;cdForum=Fx1D7SY3BVSESG&amp;cdThread=Tx1FXQPSF67X1IU&amp;displayType=tagsDetail">hat einen offenen Brief </a>an die Kunden geschrieben, der sich wohltuend abhebt von den üblichen gewundenen Ausreden und Entschuldigungen. Bezos spricht Klartext.</p>
<blockquote><p>This is an apology for the way we previously handled illegally sold copies of 1984 and other novels on Kindle. Our &#8220;solution&#8221; to the problem was stupid, thoughtless, and painfully out of line with our principles. It is wholly self inflicted, and we deserve the criticism we&#8217;ve received. We will use the scar tissue from this painful mistake to help make better decisions going forward, ones that match our mission.</p>
<p>With deep apology to our customers,</p>
<p>Jeff Bezos<br />
Founder &amp; CEO<br />
Amazon.com</p></blockquote>
<p class="via">(via <a href="http://daringfireball.net/linked/2009/07/23/bezes">Daring Fireball</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Amazon und die gelöschten Bücher</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 14:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giesbert Damaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Lektüre]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen sorgte eine Löschaktion von Amazon für Unruhe und Empörung. Kunden, die für Ihren Kindle die digitalen Versionen von George Orwells 1984 und Animal Farm bei Amazon gekauft hatten, bekamen den Kaufpreis erstattet und die Bücher verschwanden von ihrem Kindle. Die Käufer waren natürlich empört und es ist nicht ohne Ironie, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen sorgte eine <a href="http://www.heise.de/newsticker/Amazon-loescht-gekaufte-Kindle-eBooks--/meldung/142186">Löschaktion von Amazon</a> für Unruhe und Empörung. Kunden, die für Ihren Kindle die digitalen Versionen von George Orwells <em>1984</em> und <em>Animal Farm</em> bei Amazon gekauft hatten, bekamen den Kaufpreis erstattet und die Bücher verschwanden von ihrem Kindle. Die Käufer waren natürlich empört und es ist nicht ohne Ironie, dass es ausgerechnet Orwell erwischt hat – kein Wunder, dass im Netz Amazon prompt mit Big Brother verglichen wurde.</p>
<p>Aber ganz so einfach ist es wohl doch nicht. Der Fall zeigt zwar einerseits drastisch die Tücken von DRM, schaut man etwas genauer hin, stellt man allerdings fest, dass Amazon sich zwar ungeschickt, aber korrekt verhalten hat. Denn bei den digitalen Versionen handelte es sich um illegale Kopien &#8211; der Anbieter des Buches hatte überhaupt kein Recht, die Bücher in digitaler Form zu verkaufen.</p>
<p>Nun bin ich kein Jurist, habe mich aber zufällig kürzlich mit einem Anwalt über das Thema „Kauf von gestohlenen Dingen“ unterhalten. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es (zumindest nach deutschem Recht und wohl auch in den USA) so, dass man an Diebesgut kein Eigentum erwerben kann.</p>
<p>Wer im guten Glauben ein gestohlenes Produkt, etwa auf einem Flohmarkt oder bei E-Bay, kauft, hat im Falle eines Falles Pech gehabt. Wenn der rechtmäßige Eigentümer dem Dieb auf die Spur kommt und den Weg seines Eigentums verfolgen kann, dann wird der Kauf rückgängig gemacht. Der gutgläubige Käufer bekommt vom Verkäufer sein Geld zurück, der Verkäufer muss (wenn er der Dieb ist) Strafe zahlen. Dabei spielt es keine Rolle, über wie viele Stationen ein gestohlener Gegenstand verkauft wurde, der gesamte Verlauf wird bis zum Dieb zurückverfolgt.</p>
<p>Amazon hat also im guten Glauben ein gestohlenes Produkt verkauft. Konsequenz: das gestohlene Produkt muss zurück gegeben (bzw. hier: gelöscht) werden, der gutgläubige Käufer bekommt sein Geld zurück. Und Amazon könnte nun den Anbieter des gestohlenen Guts anzeigen.</p>
<p>Die Behauptung, Amazon lösche „legal erworbene eBooks“ läuft also ins Leere: die Bücher gingen nie in den Besitz des Kunden über und wurden auch nicht legal erworben. Das geht bei Diebesgut schlicht nicht. Auch der Hinweis auf die Kindle-AGBs, die dem Käufer ein dauerhaftes Nutzungsrecht zusichern, greift aus dem gleichen Grund nicht. Und die Feststellung,</p>
<blockquote><p>schließlich würde ein Händler auch nicht die verkauften Exemplare eines illegal hergestellten Buches wieder einsammeln</p></blockquote>
<p>trifft wohl ebenfalls nicht zu. Denn genau das würde passieren. Bei gedruckten Büchern ist es halt nur sehr viel schwieriger, alle bereits verkauften Exemplare zurück zu holen.</p>
<p>Natürlich hätte Amazon aus PR-taktischen Gründen anders reagieren können, etwa die Bücher aus dem Programm nehmen, dem Rechteinhaber eine Gebühr für die bereits verkauften Exemplare bezahlen und den Anbieter der illegalen Kopien auf Schadensersatz verklagen. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
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		<title>Wochenlinks #10</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 23:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giesbert Damaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[„Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch“ Harald Lesch im Gespräch mit der Jungle World. Der Felix Krull der Mathematik. Christoph Drösser in der Zeit über den kuriosen Fall des Mathematkers Mohamed El Naschie. Final Edition Die Rocky Mountain News hat ihre Einstellung in einem beeindruckenden Video dokumentiert. Zögert nicht, handelt! Hubert Spiegel in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><strong><a href="http://jungle-world.com/artikel/2009/09/32753.html">„Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch“<br />
</a><span style="font-weight: normal;">Harald Lesch im Gespräch mit der <em>Jungle World</em>.</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.zeit.de/2009/03/N-El-Naschie">Der Felix Krull der Mathematik</a></strong>.<br />
Christoph Drösser in der <em>Zeit</em> über den kuriosen Fall des Mathematkers Mohamed El Naschie.</li>
<li><strong><a href="http://www.rockymountainnews.com/">Final Edition</a></strong><br />
Die <em>Rocky Mountain News</em> hat ihre Einstellung in einem beeindruckenden Video dokumentiert.</li>
<li><strong><a href="http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~E517EB1B98B434FB3AAEDFBA1C10A72FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Zögert nicht, handelt!<br />
</a><span style="font-weight: normal;">Hubert Spiegel in der <em>FAZ</em> über den E-Book-Markt (Dezember 2008)</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/kultur/clint-eastwood-ich-muss-keine-ruecksicht-mehr-nehmen-92379.html">„Ich muss keine Rücksicht mehr nehmen“<br />
</a><span style="font-weight: normal;">Interview mit Clint Eastwood im <em>Münchner Merkur</em>.</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/726/460360/text/">Profitieren vom Klau<br />
</a><span style="font-weight: normal;">Laut einer holländischen Studie sorgen Raubkopierer für einen volkswirtschaftlichen Mehrwert von einigen hundert Millionen. (<em>SZ</em>.)</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.heise.de/newsticker/Telekom-und-Vodafone-heben-Kopierschutz-in-ihren-Online-Musiklaeden-auf--/meldung/133849">Telekom und Vodafone heben Kopierschutz in ihren Online-Musikläden auf<br />
</a><span style="font-weight: normal;">DRM ist sowas von tot. (<a href="http://www.heise.de/newsticker/Telekom-und-Vodafone-heben-Kopierschutz-in-ihren-Online-Musiklaeden-auf--/meldung/133849">Heise</a>.)</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/645/460280/text/">Der letzte Kunstfehler<br />
</a><span style="font-weight: normal;">Plädoyer für die Palliativmedizin in der <em>SZ</em>.</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/549/460184/text/">Die Verklebung menschlicher Synapsen<br />
</a><span style="font-weight: normal;">Evelyn Roll in der <em>SZ</em> über die Unzuverlässigkeit der Meinungsforscher und das Kurzzeitgedächnis des Publikums.</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,611167,00.html">Arbeitsloser muss Abfindung wieder abgeben<br />
</a><span style="font-weight: normal;"><em>Spiegel Online</em> über skandalöse Auswirkungen der Hartz-IV-Regeln.</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.golem.de/0903/65637.html">Txtr: E-Book-Reader mit Touchpad-Steuerung und WLAN<br />
</a><span style="font-weight: normal;"><em>Golem</em> stellt die offene Alternative zum proprietären Angeboten wie Kindle &amp; Co. vor.</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.golem.de/0903/65638.html">Bundesverfassungsgericht entscheidet gegen Wahlcomputer<br />
</a><span style="font-weight: normal;">Wurde aber auch Zeit. (<em>Golem.</em>)</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/255380/571/2786423/System-unter-Druck.html">System unter Druck<br />
</a><span style="font-weight: normal;">Die SZ macht uns Hoffnung auf die Wandlung der gerätebezogenen Rundfunkgebühr in eine Haushaltsabgabe.</span></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.economist.com/science/displaystory.cfm?story_id=13176775">Primates on Facebook</a></strong><br />
<em>The Economist</em> über die Soziologie der sozialen Netze.</li>
<li><strong><a href="http://www.poplexikon.com/news/bob-dylan-neues-album-im-april/25043">Neue Dylan-Platte im April?</a></strong><br />
Seit einigen Monaten geistert die Meldung durch die Musik-Presse, Dylan plane ein Tribut-Album für Hank Williams. Im April könnte es so weit sein, meint das <em>Pop-Lexikon</em>.</li>
<li><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/454386/703/2788152/Die-wahrscheinlich-laengste-Reklame-der-Welt.html">Die wahrscheinlich längste Reklame der Welt</a></strong><br />
Stefan Raabs Wok-WM muss als „Dauerwerbesendung“ deklariert werden. (<em>SZ</em>.)</li>
</ul>
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		<title>Vorlesen verboten!</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 18:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giesbert Damaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Lektüre]]></category>
		<category><![CDATA[Netlife]]></category>

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		<description><![CDATA[Man stelle sich einmal vor, die Autoren und Verlage würden es Eltern verbieten, ihren Kindern eine Gutenacht-Geschichte vorzulesen. Oder die Hersteller von Text-to-Speech-Software verklagen. Denn dadurch, so würden die Verleger und Autoren argumentieren, werden die Urheberrechte an den Texten verletzt. Wer vorlesen oder vorlesen lassen will, der muss gefälligst extra zahlen. Das klingt zwar absurd, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man stelle sich einmal vor, die Autoren und Verlage würden es Eltern verbieten, ihren Kindern eine Gutenacht-Geschichte vorzulesen. Oder die Hersteller von Text-to-Speech-Software verklagen. Denn dadurch, so würden die Verleger und Autoren argumentieren, werden die Urheberrechte an den Texten verletzt. Wer vorlesen oder vorlesen lassen will, der muss gefälligst extra zahlen.</p>
<p>Das klingt zwar absurd, ist aber schlichte Realität. Denn Amazons Kindle 2 kann das, was ein Computer auch kann: Texte, die digital vorliegen, in Sprache umwandeln und mit einer synthetisierten Stimme vorlesen (natürlich ohne Änderungen der Stimmlage, ohne Ausdruck, ohne Modulation, ohne Emotionen – Maschinenstimmen halt). Genau dagegen aber hat der amerikanische Autorenverband The Authors Guild  (die ihre Namen vielleicht mit „t“ am Ende schreiben sollten) protestiert. Denn diese praktische und unter Computern völlig normale Funktion, so die skurrile Argumentation, würde die Hörbuch-Rechte verletzen. (Offensichtlich sind die Autoren bereits so verzweifelt, dass sie keinen Unterschied mehr zwischen einem ausgebildeten Sprecher und einer synthetischen Stimme wahrnehmen.)</p>
<p>Lustig, gell? Doch die Pointe kommt erst noch: Amazon hat klein beigegeben. Jetzt können Verlage in ihre DRM-verseuchten Dateien für den Kindle auch ein Vorleseverbot einbauen. – Braucht noch jemand ein Argument gegen DRM?</p>
<p class="via">(via <a href="http://www.golem.de/0902/65580.html">Golem</a>)</p>
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		<title>Konkurrenz für Kindle &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 14:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giesbert Damaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur & Lektüre]]></category>

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		<description><![CDATA[Via Facebook wurde ich auf Txtr aufmerksam,  einen E-Book-Reader mit interessantem Konzept. Das Gerät soll mit Edge, UMTS, WLAN oder Bluetooth klar kommen, über USB an einen Computer angeschlossen werden können und seine Texte über eine zentrale Website beziehen, bei der die Anwender ihre Texte ohne DRM-Fessel online stellen können. Man könnte also zum Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Via <a href="http://www.facebook.com/note.php?note_id=59690706406&amp;ref=nf">Facebook</a> wurde ich auf <a href="http://txtr.com/">Txtr</a> aufmerksam,  einen E-Book-Reader mit interessantem Konzept. Das Gerät soll mit Edge, UMTS, WLAN oder Bluetooth klar kommen, über USB an einen Computer angeschlossen werden können und seine Texte über eine zentrale Website beziehen, bei der die Anwender ihre Texte ohne DRM-Fessel online stellen können. Man könnte also zum Beispiel jede Menge Klassiker lesegerecht aufbereiten und auf das Gerät syncen. Soll im Sommer auf den Markt kommen. Da bin ich mal neugierig.</p>
]]></content:encoded>
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