Von Ewigkeit zu Ewigkeit
Montag, 27. Oktober 2008, 13.48 Uhr | Giesbert Damaschke
20.922 Zeichen ohne Absatz: Elfriede Jelinek über Haider.
Übrigens hätte man bei VW vor der Namensgebung vielleicht mal einen Blick in ein mythologisches Lexikon werfen sollen. Oder in die Wikipedia:
Phaethon erbittet sich nun, für einen Tag den „Sonnenwagen“ lenken zu dürfen. Helios versucht, seinen Sohn von diesem Plan abzubringen. Jedoch vergeblich. Phaethon besteigt, als die Nacht zu Ende geht, den kostbaren und reich verzierten Sonnenwagen des Vaters. Das Viergespann rast los und gerät bald außer Kontrolle. Phaethon verlässt die tägliche Fahrstrecke zwischen Himmel und Erde und löst eine Katastrophe universalen Ausmaßes aus.





Ihr Kommentar
Ein Kommentar zu Von Ewigkeit zu Ewigkeit
FrF schreibt:
27. Oktober 2008, um 20:11
Der Text von Elfriede Jelinek ist wieder einmal furios und stellenweise sogar grausam-komisch. Mögen muß man diese Art von Schreiben, ebenso wie Jelineks sehr eigene, düstere Weltsicht nicht*. Ich schätze sie als Stilistin und zumindest ein gewisser Teil meiner eigenen Sicht der Dinge wird von Frau Jelinek auch inhaltlich angesprochen.
* Siehe etwa Tim Parks in der New York Review of Books: How To Read Elfriede Jelinek