Wo die FAZ Hassreklame sieht, sehen andere ein lustiges Filmchen
Donnerstag, 24. Juni 2010, 21.16 Uhr | Giesbert Damaschke
Dirk Schümer empört sich bei FAZ-Net über einen Werbespot aus Österreich. Das Land kenne „keine Höflichkeitsgrenzen mehr“, bejubele eine üble „Hassreklame“, die in anderen Ländern „diplomatische Verwicklungen oder eine Klage vor dem Gerichtshof für Menschenrechte zur Folge“ hätte. Aber mit den Deutschen könne man das ja machen. Schümer ist spürbar in seinem Nationaltstolz gekränkt und weiß gar nicht, wie er seinen Unmut in Worte fassen soll. Den Inhalt des Spots gibt er auch falsch wieder. Hier ist er:
Unerträglich ist da nur die Umrahmung von Saturn. Den Spot selbst finde ich sehr komisch. Aber ich habe ja auch keinen Nationalstolz.





Ihr Kommentar
2 Kommentare zu Wo die FAZ Hassreklame sieht, sehen andere ein lustiges Filmchen
Rüdi van Monnem schreibt:
24. Juni 2010, um 21:47
Weder empörend noch komisch … 3 Leute, 3 Wahrnehmungen … 100 Leute … (usw.)
:-)
FrF schreibt:
26. Juni 2010, um 21:00
Clever ist die Dialektfärbung des Off-Kommentars. Das kommt bei der Zielgruppe sicher gut an. “Zum Glück müssen wir da nicht hin”: Eine humorige Umdeutung der Tatsache, dass die österreichische Mannschaft nicht dabei ist – “wieder einmal” würden diejenigen meiner Landsleute sagen, die darunter leiden, dass der österreichische Fußball nur sehr punktuell erfolgreich ist :-)