You. Sie. Du.
Mittwoch, 19. September 2012, 23.54 Uhr | Giesbert Damaschke
Immer wieder ein Stolperstein bei der Übersetzung aus dem Englischen: die deutsche Trennung von Du und Sie. Über ein hübsches Beispiel bin ich heute zufällig bei der Übersetzung von Charles Dickens’ „Bleak House“ gestolpert.
„I hope, sir—“ said I.
„I think you had better call me guardian, my dear.“
„Ich hoffe, Sir …“, sagte ich.
„Wollen Sie mich nicht lieber Vormund nennen, liebe Esther?“
„Ich hoffe, Sir, daß …“
„Wollen Sie mich nicht du und Vormund nennen, liebe Esther?“
Übrigens – das Problem haben nicht nur Übersetzer, auch deutsche SciFi-Autoren.








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