Den weißen Wal im Ohr

Dienstag, 16. Januar 2007, 17.14 Uhr

Da ich ja nun bald einen iPod haben werde und ich dabei bin, mir das Hörbuchhören-beim-Spazierengehen anzugewöhnen und weil Zweitausendeins keine Anstalten macht, Moby-Dick, übersetzt von Friedhelm Rathjen, gelesen von Christian Brückner billiger zu machen, bin ich also heute kurz bei Zweitausendeins vorbei und habe mir für immerhin satte 39 Euro diese in den höchsten Rezensententönen gelobte Lesung gekauft. Und mal ein paar Stichhörproben genommen. Ganz und gar atemberaubend gut. Unglaublich. Ich musste mich zwingen, nicht sofort die Arbeit einzustellen, um nur noch Moby-Dick zu hören.

Auch das hübsche Beibuch von Katharina Theml und Martin Weinmann mit Assoziationen zu zentralen Themen des Romans, Zitatsammlungen, Abbildungen und einer handlichen Zusammenfassung sollte ebenso wenig unerwähnt bleiben wie der sehr solide Schuber und generell ansprechende Verarbeitung.