„Native Advertising“

21. Juli 2013, 13.07 Uhr

In den USA scheint „Native Advertisingder neueste Trend in Sachen Web-Werbung zu sein: Werbung wird im Stil der jeweiligen Webseite gestaltet und praktisch nahtlos in das redaktionelle Umfeld eingebunden. Lediglich ein kleines Wapperl weist darauf hin, dass es sich um „sponsored content“ handelt. [Weiterlesen]

Zwei Wochen Ixquick-Enttäuschung [Update]

20. Juli 2013, 16.20 Uhr

Seit Anfang Juli habe ich die Suche in Safari von Google auf Ixquick geändert. Ixquick bezeichnet sich selbst als die „diskreteste Suchmaschine der Welt“ und verspricht, IP-Adressen nicht zu speichern, Tracking-Cookies nicht zu benutzen, kann auf diverse Prüfsiegel verweisen und tut – so weit man das von außen beurteilen kann – wohl tatsächlich alles, um die Privatsphäre des Anwenders zu schützen. [Weiterlesen]

Das nächste Dylan-Bootleg: Another Self Portrait

17. Juli 2013, 10.52 Uhr

Self Portrait gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsalben von His Bobness. Sicher, es gibt ein paar Perlen, aber im Ganzen ist das Album doch ein lieblos zusammengeschusteter Murks aus seltsamen Coverversionen, schlechten Eigenkompositionen und Schnulzen. Kein Wunder, dass ich das Album so gut wie nie höre (vielleicht sollte ich mir eine Art Best Of zusammenstellen, aber das widerstrebt mir dann auch wieder). [Weiterlesen]

Typographie und Satz bei E-Books

15. Juli 2013, 11.07 Uhr

Ein leidiges Thema: Die Typographie und der Satz bei E-Books sind häufig eine Katastrophe. Löcher im Text, Schusterjungen, Hurenkinder sind an der Tagesordnung und leider in der Praxis kaum zu vermeiden. Da kann man sein E-Book noch so sorgfältig gestalten: Sobald am E-Reader die Schriftgröße verändert wird, werden alle gestalterischen Mühen zuschanden. Kein Wunder, dass sich nicht nur professionelle Typographen wie Jan Middendorp über die eklatanten Mängel von E-Books ärgern. [Weiterlesen]

Dart bei Barnaby

15. Juli 2013, 0.52 Uhr

Inspector Barnaby“ („Midsummer Murders“) schau ich ja immer ganz gern (auch wenn das ZDF die Serie wie gewohnt barbarisch zerstückelt, statt sie einfach schön der Reihe nach auszustrahlen). Hübsch altmodisch und immer für einen kleinen Nebenbei-Witz gut. Die Mordfälle passieren immer in irgendwelchen Dörfern der (fiktiven) Grafschaft Midsummer, man lernt jede Menge skurriler Typen und mitunter nicht minder skurrile Tötungsmethoden kennen. Und viele seltsame Sportarten (da wirft man zum Beispiel unförmige Holzklötze auf eine kegeförmige Figur und dergleichen mehr). Nur eins habe ich da bislang nie gesehen, was man in englischen Kneipen angeblich überall sieht: eine Dart-Scheibe. Bis heute. In der heutigen Folge „Schreie in der Nacht“ („The Great and the Good“, laut ZDF 2009, laut Wikipedia, der ich in diesem Punkt deutlich mehr vertraue: 2010) tauchte tatsächlich kurz bei einer kleinen Kamerafahrt eine Scheibe auf, und es hat auch jemand Pfeile geworfen. Und nicht nur das: über eines der Mordopfer – mit nur einem Mord gibt sich die Serie in der Regel nicht ab – wurde gesagt, sein Tod sei ein schwerer Verlust für die Dart-Mannschaft. Na also, geht doch. Mein Weltbild ist wieder in Ordnung.

Dafür war die Folge nicht ganz so witzig wie die in der letzten Woche („Über den Dächern von Chattham“, „The Creeper“). Aber man kann halt nicht alles haben.

Gutenberg ePub Generator

22. Mai 2013, 17.35 Uhr

Das wurde aber auch Zeit: Der Gutenberg ePub Generator setzt die beim deutschen Projekt Gutenberg-DE zerstückelten Texte nicht nur schön zusammen, sondern wandeln sie auch gleich in ePub-Dateien um. Der Generator ist noch im Beta-Stadium, die Ergebnisse können nach ersten Test allerdings durchaus überzeugen. Schlimmstenfalls kann man ja noch selbst Hand anlegen und kleinere Fehler manuell beseitigen. Hauptsache, man muss nicht jeden Roman kapitelweise kopieren und zusammenkleben.

Allerdings frage ich mich, wie eigentlich die rechtliche Seite aussieht. Klar, die Text selbst sind gemeinfrei. Aber die muss ja jemand erfassen und für die Webseite aufbereiten. Ob man die einfach so abgreifen darf? Nicht, dass mich diese Frage sonderlich beschäftigt. Aber interessieren würde mich das schon.

Spamwelle (oder: Zum Glück gibt es Antispam Bee!)

13. April 2013, 17.46 Uhr

Kommentarspam ist die Pest, die einem den Spaß am Bloggen nachhaltig verleiden kann. Hier in den Notizen ist allerdings alles ruhig, hier schlagen pro Tag maximal 20 Spams auf, meistens sehr viel weniger. So sieht das von Antispam Bee gestoppte Spamaufkommen der letzten 30 Tage aus: [Weiterlesen]

WordPress gegen Angriffe absichern

13. April 2013, 14.01 Uhr

Aktuell läuft ein Botnet-Angriff auf WordPress-Installationen:

Ziel des Botnet ist es offenbar, das Administrations-Passwort durch eine Wörterbuch-Attacke zu ermitteln und dann eine Backdoor auf dem System zu installieren

Das habe ich zum Anlass genommen, Frank Herbergs Einfache Tipps gegen WordPress-Piraten zu beherzigen. Der wohl wichtigste und auch von technisch wenig versierten Anwendern umsetzbare Tipp: Einen zweiten Benutzer-Account mit Admin-Rechten (und starkem Passwort) einrichten und den Standard-User „admin“ zum Abonennten degradieren. Damit laufen die automatisierten Angriffe auf den Admin-Account schon mal ins Leere.

Sowohl der Name des neuen Admins als auch das Passwort sind ein zufälliger Zeichenmix, den ich mir selbst nicht merken kann, aber dafür gibt es ja 1Password. Leider akzeptiert WordPress keine Benutzernamen wie etwa U[.23=r7V, so dass man sich mit einem verwurschtelten Zeichensalat begnügen muss. Damit der Login-Name nicht im Posting angezeigt und damit der Schutzeffekt hinfällig wird, muss man natürlich darauf achten, im Benutzer-Profil den öffentlichen Namen entsprechend zu ändern.

Schriftgröße beim Kindle Paperwhite schnell ändern

14. Februar 2013, 16.11 Uhr

Die Schriftgröße beim Kindle Paperwhite lässt sich (wie von anderen Touchscreens gewöhnt) durch einen „Pinch“-Geste verändern. Zieht man zwei Finger auf dem Display zusammen/auseinander, wird die Schrift um eine Stufe verkleinert/vergrößert. Die Änderung wird allerdings nicht sofort aktiv, zuerst erscheint für ein paar Sekunden ein Menü, über das man eine andere Schriftgröße geziehlt auswählen kann. Wartet man ein wenig ab, wird die Geste ausgeführt: [Weiterlesen]

when.ccies.get.bored

10. Februar 2013, 14.07 Uhr

Die Benennung von Servern in einem Netzwerk ist eine häufig langweilige Aufgabe. Besonders dann, wenn es viele Server sind. Das hat sich wohl auch Ryan Werber gedacht. Und sich etwas einfallen lassen, das man erst zu sehen bekommt, wenn man einen Traceroute zur Adresse 216.81.59.173 startet. Dann erhält man ungefähr diese Anzeige: [Weiterlesen]