Christoph Martin Wielands Werke als E-Book

20. Januar 2013, 19.25 Uhr

Zum 200. GeburtsTodestag von Christoph Martin Wieland: Eine kleine Übersicht über sein Werk in digitaler Form im Internet. Aufgenommen werden lediglich Fassungen, die sich problemlos auf Kindle & Co lesen oder für diese Reader konvertieren lassen. PDF-Scans seiner Bücher bei Google Books oder der Digitalen Bibliothek werden nicht verzeichnet. [Weiterlesen]

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Mist (7): Ein kleines Hitchcock-Special

13. Januar 2013, 18.09 Uhr

Die letzte Mist-Folge stammt vom Oktober 2010. Höchste Zeit, die Reihe mit Notizen zum spezifischen Elend deutscher Verleihtitel ausländischer Filme fortzusetzen. Den Anfang macht ein kleines Special zu Alfred Hitchcock. „Stage Fright“ / „Die rote Lola“ wurde bereits in Mist (2) gewürdigt, aber das ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs aus Dämlichkeiten.

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Sammlungen zwischen zwei Kindles synchronisieren

26. Dezember 2012, 17.12 Uhr

Sammlungen Kindle Paperwhite Beim Umstieg vom Kindle 4 auf den Kindle Paperwhite tat sich ein kleines Problem auf. Auf meinem Kindle 4 habe ich gut 300 Bücher, fein säuberlich in verschiedene Sammlungen sortiert. Die Bücher stammen überwiegend von den DVDs/CDs der Digitalen Bibliothek, einige auch von Mobilread, ein paar aus dem iBookstore von Apple und eine Handvoll habe ich bei Amazon gekauft/geladen.

Die Bücher auf den Kindle Paperwhite zu bekommen, ist dank Calibre – ein eigentlich grauenhaftes Programm, das aber seinen Job erledigt – kein Problem. Aber was ist mit den Sammlungen? [Weiterlesen]

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4 Tipps zum Kindle Paperwhite

25. Dezember 2012, 12.15 Uhr

1. Werbung ausschalten

Standardmäßig zeigt der Kindle Paperwhite auf seiner Startseite in der Coveransicht „Aktuelle Empfehlungen“, also Werbung an. Die lässt sich glücklicherweise ausschalten. Dazu ruft man mit einem Tipp in den oberen Bereich das Menü auf, tippt hier auf das Listensymbol oben rechts und wählt dort „Einstellungen > Geräteoptionen > Persönliche Einstellungen“. Hier kann man über einen Schalter „Empfohlene Inhalte“ ausschalten. [Weiterlesen]

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Offizierspatent verkaufen

24. Dezember 2012, 17.51 Uhr

Bei der Lektüre eines viktorianischen Romans stößt man immer wieder darauf, dass eine der handelnden Figuren ihr „Offizierspatent verkauft“, um zu den dringend benötigten liquiden Mitteln zu gelangen. Ich habe mich immer gefragt, was das eigentlich genau heißen soll, war aber nie hinreichend neugierig, um das einmal nachzuschlagen. Bei meiner aktuellen Lektüre – Charles Dickens, Bleakhouse – tauchte es nun auch wieder auf. Und dieses Mal habe ich nachgeschlagen. [Weiterlesen]

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Weltende

21. Dezember 2012, 0.00 Uhr

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

(Jakob van Hoddis 1887–1942)

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Das Internet oder andere Online-Dienste

7. Dezember 2012, 14.21 Uhr

Seit Jahren steht es ungelesen im Regal, jetzt hab ich’s verkauft, aber vorher doch mal reingelesen und das hier gefunden:

Alle Computer werden zusammengeschlossen, um mit uns und für uns zu kommunizieren. Weltweit verbunden, werden sie ein Netzwerk bilden, und dieses Netzwerk ist der Information Highway. Ein direkter Vorläufer ist das derzeitige Internet, in dem eine Gruppe von Computern zusammengeschlossen ist und mit Hilfe der derzeit verfügbaren Technologie Informationen austauscht. [S. 18]

Zweitens werden [Kabel- und Telefongesellschaften] bessere Möglichkeiten schaffen, PCs entweder über ISDN oder über Kabelmodems ans Internet oder andere Onlien-Dienste anzuschließen. [S. 154]

Bill Gates: Der Weg nach vorn. Die Zukunft der Informationsgesellschaft. 1. Auflage, 1995

Laut Stichwortverzeichnis sind das die beiden einzigen Stellen auf rund 400 Seiten, bei denen Bill Gates in seiner Zukunftsvision die entscheidende Technologie erwähnt, die zum Zeitpunkt des Schreibens nicht nur bereits Realität, sondern erkennbar die Zukunft war. Manchmal sind Visionäre ziemlich betriebsblind.

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Microsoft macht Bloggern ein unmoralisches Angebot

27. November 2012, 16.14 Uhr

Heute habe ich Post von Microsoft bekommen, genauer von Oliver Scheffert, der

bei Microsoft unter anderem für Kooperationen mit Communities zuständig

ist. Er sei auf 

[m]einen Blog [seufz] aufmerksam geworden

und möchte mir „ein Projekt“ vorstellen.

Worum es dabei geht, verrät der Betreff der Mail:

Mehr Reichweite mit Windows 8: Microsoft macht deinen Blog zur App.

Auf Kosten* von Microsoft kann man sein „Blog als Windows 8-App umsetzen“ und im Microsoft-Store anbieten; gerne auch gegen Geld, gerne auch mit Werbeeinblendungen – Microsoft übernimmt

selbstverständlich […] alle notwendigen Anpassungen/Programmierungen an der Anwendung.

Scheffert zählt zwar allerlei Vorteile des Angebots auf, verrät aber nicht, wie er angeblich auf mein Blog aufmerksam wurde – und welches meiner Blogs er eigentlicht meint. Die Notizen? ASml? Den Briefwechsel Schiller/Goethe? Eckermann? Oder gar insideMac?

Wie auch immer – ich werde das Angebot natürlich nicht annehmen, möchte auch nicht über die Gründe für diese seltsame Werbeaktion nachdenken und frage mich nur, wie ich als Autor diverser Bücher und Artikel zu OS X und iOS  überhaupt auf den Verteiler geraten konnte. Irgendwas muss ich falsch gemacht haben.

* Damit die App im Store landen kann, benötigt man allerdings einen Account für den Windows Store, der mit „ 37 EUR (netto)“ zu Buche schlägt und dessen Kosten „nicht von Microsoft übernommen werden“ können – warum auch immer.

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Kein Kommentar [Update]

13. Oktober 2012, 16.43 Uhr

Die Notizen sind gerade unter heftigen Spambeschuss, Antispam Bee lässt überraschend alles durch, also habe ich die Kommentare vorerst geschlossen.

Update 15.10.: Antispam Bee scheint wieder zu funktionieren. Ich werde die Kommentare mal testweise wieder öffnen.

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Alte Gedanken in jungen Köpfen

23. September 2012, 23.14 Uhr

Zwei Bücher zweier bekannter PiratInnen sorgen derzeit für ein wenig Bewegung im Feuilleton. Das eine ist schon auf dem Markt – Julia Schramm, Klick mich –, für das andere hat Marina Weisband einen Vertrag unterzeichnet. Das eine Buch ist bei Albrecht Knaus erschienen (der zu Random House und damit zu einem der größten Verlagshäuser der Welt gehört), das andere erscheint im Frühjahr bei Tropen, einem Imprint von Klett-Cotta, auch nicht gerade ein Leichtgewicht unter den Verlagen. [Weiterlesen]

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