Umzugsarbeiten (IV)

15. Februar 2017, 12.26 Uhr

So, jetzt ist auch damaschke.de auf den neuen Server umgezogen, und alle meine Sites liegen nun auf einem Server. Beim Umzug hab ich das Blog ein wenig entrümpelt, es kann sein, dass der RSS-Feed neu abonniert werden muss.

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Aus meinen Backups I: Ein Vortrag zum Internet aus dem Jahr 1996

19. Oktober 2016, 15.45 Uhr

Da stöbere ich in alten Backups und stolpere über Notizen zu einem Vortrag zum Thema „Internet“, den ich – damals noch Chefredakteur von pl@net – vor 20 Jahren auf einer von mir längst vergessenen Veranstaltung gehalten habe. 20 Jahre sind eine ziemlich lange Zeit. Doch auch, wenn die ein oder andere Passage von der Realität überholt wurde und manches etwas pathetisch daherkommt – so im Großen & Ganzen hat sich der Vortrag eigentlich auch jenseits des bloßen Dokumenten-Charakters ganz gut gehalten. Der Text ist nur stellenweise ausformuliert, manches ist in Stichworten gehalten, da habe ich wohl frei improvisiert. Ich habe den Text von seinen gröbsten Tippfehlern befreit, die Rechtschreibung aktualisiert und ihn ansonsten unverändert gelassen. [Weiterlesen]

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Brother HL-1430 und die „geplante Obsoleszenz“

3. Oktober 2016, 10.35 Uhr

Es ist ja immer mal wieder die Rede von geplanter Obsoleszenz – mag sein, dass es das gibt. Für meinen um die 15 Jahre alten Laserdrucker Brother HL-1430 gilt das jedenfalls nicht, der druckt seit eh und je brav vor sich hin. Heute hat er sich allerdings endgültig geweigert, auch nur noch 1 Seite auszugeben: Die Trommel ist nach exakt 17.331 Seite am Ende. Bislang hab ich in all den Jahren nur gelegentlich neuen Toner gebraucht, jetzt also eine neue Trommel für ca. 21 Euro. [Weiterlesen]

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Schwierige Screenshots mit iOS ganz einfach

25. September 2016, 13.50 Uhr

Bildschirmfotos mit iOS sind eigentlich ganz simpel: Gleichzeitig Standby- und Home-Taste drücken, und schon landet der aktuelle Bildschirminhalt als PNG-Datei in der Fotos-App. Problematisch wird es nur, wenn man Inhalte einfangen will, die sich partout nicht einfangen lassen.

Möchte man etwa zeigen, wie das iPhone auf das Ausschalten reagiert, weigert sich iOS, das Bild zu speichern. Probleme gibt es auch mit Bildschirmfotos von der Einrichtung von Touch ID. Hier wird der Druck auf die Home-Taste als Eingabe für Touch ID gewertet. Möchte man einen eintreffenden Anruf per Screenshot dokumentieren, geht das ebenfalls nicht, da hier der Druck auf die Standby-Taste als Abbruch interpretiert wird. Schwierig wird es auch, wenn man mit zwei Fingern auf dem Display eine Geste macht, deren Auswirkung dokumentiert werden soll – es ist dann praktisch unmöglich, auch noch die Standby- und Home-Taste gleichzeitig zu drücken. Zudem hat Apple mit iOS 10 den DRM-Schutz für Videos verschärft. Bei Screenshots von Videos wird nur ein schwarzer Bildschirm eingefangen, zu sehen sind allenfalls eingeblendete Menüs und Navigationselemente, das Standbild vom Video wird nicht übernommen. [Weiterlesen]

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„Ähnliche Videos“

12. September 2016, 13.47 Uhr

Wenn Algorithmen ähnliche Videos empfehlen, dann kommt so etwas dabei heraus:

Screenshot von welt.de

Gesucht hatte ich nach Animationen, die Angriffe via Internet in Echtzeit visualisieren. Gefunden hab ich unter anderem die Cyberthreat real-time map von Kaspersky. Und ein Video bei welt.de. Der Beitrag heißt: „3D-Animation zeigt Cyber-Angriffe in Echtzeit“. Das sind die 10 Videos, die welt.de für ähnlich hält:

  • Vier von zehn Deutschen würden auf Sex verzichten
  • Darum könnte der Brexit eine Chance für die EU sein
  • Zu dieser Uhrzeit sollten Sie tanken
  • Livestream – FDP-Chef Lindner zur Flüchtlingspolitik
  • Das ist die höchste Schrägseilbrücke der Welt
  • So schlecht steht es um Deutschlands Straßen
  • Das sommerliche Wetter kommt für den Urlaub zu spät
  • Discounter kämpfen gegen Billig-Image
  • 8000 Jobs bei Kaiser´s Tengelmann in Gefahr
  • Lufthansa will Strecken von Air Berlin übernehmen

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Kleine Nachhilfe für Frauke Petry

11. September 2016, 13.47 Uhr

Wie Die Welt meldet, möchte Frauke Petry, dass das Wort „völkisch … wieder positiv besetzt ist“. Die Klassifzierung des Begriffs als „rassistisch“ sei eine „unzulässige Verkürzung“. Dumm nur, dass der Begriff immer schon rassistisch/nationalistisch war und positiv nur von Rassisten/Nationalisten und natürlich den Nationalsozialisten benutzt wurde.

Ich glaube, Frau Petry braucht ein klein wenig Nachhilfe. Schauen wir und doch einfach mal in Googles Ngram-Viewer an, wann das Wort seine Blüte hatte:

Google Ngram-Viewer für 'völkisch'

Tja. Das ist ein eindeutig besonders zwischen 1933 und 1945 sehr beliebter Begriff – wie um alles in der Welt soll der heute „wieder positiv besetzt“ werden? Und was weiß das Wörterbuch „NS-Deutsch. ‚Selbstverständliche‘ Begriffe und Schlagwörter aus der Zeit des Nationalsozialismus“ von Karl-Heinz Brackmann und Renate Birkenhauer (Straelen 1988) zu diesem Begriff (S. 194) zu sagen? Das hier:

völkisch
[…] um 1875 aufgekommene Verdeutschung von ‚national‘ mit der Bedeutung: rassisch und „blutmäßig“ bedingt; positiver Gegenbegriff zu dem verachteten Wort „international“ (das meist mit dem Zusatz „jüdisch“ versehen wurde) […] „darum arbeiten völkische und politische Erziehung weniger mit Verstandesübungen als mit Symbolen. Im Hakenkreuz und Hitlergruß, im Glauben an Blut und Boden und an das Dritte Reich stecken bindende Kräfte.“

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Algorithmen als Spiel

5. September 2016, 13.31 Uhr

Algorithmen und Programmierung können ausgesprochen lustig daherkommen – zum Beispiel in Form des Logik-Puzzles Human Resource Machine (Windows, Mac, iOS), von den Leuten, denen wir auch die hübschen Spiele „World of Goo“ und „Little Inferno“ verdanken. Bei Human Resource Machine muss man kleine Programmieraufgaben lösen. Dazu steuert man ein Männchen, dessen Job darin besteht, Pakete, auf denen Ziffern und Buchstaben stehen, von der Inbox in die Outbox zu befördern. Zur Steuerung stehen einfache Anweisungen zur Verfügung, die im Laufe des Spiels stetig erweitert werden. Aus diesen Anweisungen lässt sich einfacher Programmcode erzeugen, den das Männchen ausführt – immer unter den strengen Augen seiner Vorgesetzten, die ihn bei Fehlern anraunzen. Programme setzt man einfach zeilenweise zusammen, man kann kleine Testläufe durchführen, ein Programm Schritt für Schritt ausführen und gegebenenfalls debuggen. [Weiterlesen]

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Why can’t we have one of those?

31. Mai 2016, 13.22 Uhr

In der Folge „Ted“ der zweiten Staffel von „Buffy the Vampire Slayer“ scheint es so, als habe Buffy einen Menschen getötet. In der deutschen Fassung gibt es daraufhin folgenden Dialog:

Cordelia: Ich versteh’ das nicht. Buffy ist die Jägerin. Sollte sie nicht sowas …
Xander: … wie ’ne Lizenz zum Töten haben?
Cordelia: Nicht einfach so, aber sie ist so etwas wie Superman. Sollten für sie nicht andere Regeln gelten?
Willow: Klar doch, vielleicht in ’ner Diktatur.
Cordelia: Genau! Na ja, wär wohl der einzige Vorteil daran.

Ziemlich langweilig und sehr brav. Das Original schlägt da doch deutlich andere Töne an:

Cordelia: I don’t get it. Buffy’s the Slayer. Shouldn’t she have …
Xander: What, a license to kill?
Cordelia: Well, not for fun. But she’s like this superman. Shouldn’t there be different rules for her?
Willow: Sure, in a fascist society.
Cordelia: Right! Why can’t we have one of those?

Dazu passt auch: Superfrau, Nazi like.

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Die Listings aus „Jetzt lerne ich PHP & MySQL“ (2012)

19. März 2016, 12.13 Uhr

Vor rund vier Jahren erschien beim damaligen Verlag Markt + Technik mein Buch „Jetzt lerne ich PHP & MySQL“, ein gutes halbes Jahr nach Erscheinen stellte Markt + Technik den Computerbuch-Bereich überraschend ein*, ein paar Monate später wurde der Verlag komplett verkauft. Die Namensrechte und das Logo wurden von anderen übernommen, so dass es heute zwar wieder Bücher von Markt + Technik gibt, die aber mit dem ursprünglichen Verlag nichts zu tun haben. [Weiterlesen]

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24 Nullen oder Gottes Größe

20. Februar 2016, 22.53 Uhr

B.: Für die weltanschauliche Einstellung Mays während der erwähnten ersten drei Perioden, seien stellvertretend die behäbig=verantwor­tungs­losen ‹Geografischen Predigten› erwähnt; aus der Perlenschnur der Platitüden nur eine …….

C. (kindlich=wichtig, voll kleiner Gelehrsamkeit): »Die Heimat des Menschengeschlechtes, Erde genannt, die sich mit einer Geschwindigkeit von 1687 Komma 5 Kilometern in der Stunde um sich selber bewegt, wiegt ungefähr sechs Null Null Null Null (leiser werdend, immer weiter, bis 24 Nullen voll sind) ……«

A. (hineinsprechend): Er erspart uns von der Quadrillion keine der 24 Nullen, auch im Druck nicht: und wo wäre der Verstockte, der bei 24 Nullen nicht Gottes Größe empfindet?!

Arno Schmidt: „Abu Kital. Vom neuen Großmystiker“. (1957, BA II/2, S. 31–59; hier: S. 42)

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