Neues aus der Wortspielhölle

13. Dezember 2015, 12.56 Uhr

Macbett, München

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Umzugsarbeiten

12. Dezember 2015, 14.53 Uhr

Ich bin dabei, meine bislang auf drei Server verteilte Sites auf einen gemeinsamen Server umzuziehen. Die Umzugsarbeiten bei www.hans-wollschlaeger.de sind abgeschlossen, die diversen anderen Sites werden im Laufe der nächsten Wochen/Monate folgen.

Im Rahmen dieser Umzugsarbeiten werden auch die bislang unter damaschke.de betriebenen Mailingliste eine andere Heimat finden: www.gelehrtenrepublik.de.

Den Anfang macht die Mailingliste der Karl-May-Gesellschaft, die bereits umgezogen ist.

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Dr. May erklärt die Welt (19): Woran man einen falschen Charakter erkennt

24. November 2015, 10.28 Uhr

Es kam ein kleiner, dicker Kerl in den Hof, welcher nicht den allerbesten Eindruck auf mich machte. Er schielte. Zwar bin ich keineswegs gegen Leute, welche an diesem Naturfehler leiden, voreingenommen; aber der Mann hatte einen schleichenden, katzenartigen Gang und eckig gebogene Kinnbacken, und ich habe stets gefunden, daß solche Personen einen falschen Charakter besitzen.

Karl May, In den Schluchten des Balkan (1892) (Fehsenfeld IV, S. 349)

Weitere Welterklärungen von Dr. May.

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Dr. May erklärt die Welt (18): Warum der Westläufer keine freie Stunde hat

3. September 2015, 10.43 Uhr

Winnetou, der größte Meister im Lanzenwerfen und Lanzenfechten, hatte sich auch da so lange mit mir abgequält, bis wenigstens etwas sitzen geblieben war. Bei einem Westläufer giebt es eben keine freie Stunde; hat er nichts anderes zu thun, so übt er sich. Daher die staunenswerte Fertigkeit und Sicherheit, die man an solchen Leuten zu bewundern hat. Wer da nur zuschaut, hat keine Ahnung von der Mühe und Arbeit, welche dazu erforderlich war.
Karl May, Satan und Ischariot II (1896/1897)

Weitere Welterklärungen von Dr. May.

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Ein Bierdeckel

18. Juli 2015, 12.34 Uhr

Die Rückseite eines Bierdeckels der Ayinger-Brauerei:

Bierdeckel Aying Rückseite

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Mist (10)

16. Juli 2015, 12.58 Uhr
„Computer, what is the mist I’m seeing?“
Dr. Beverly Crusher, Remember me

„Computer, was ist das für ein Mist, den ich da sehe?“
Dr. Beverly Crusher, Das Experiment

Im Amerikanischen gibt es die sprichwörtliche Formulierung „Dear John Letter“. Gemeint sind damit Briefe, in denen man dem Partner mitteilt, dass man jetzt mit jemand anderem zusammen und die frühere Beziehung mit „John“ beendet sei (wer etwas zur Herkunft dieser Formulierung lesen will, schlage in der Wikipedia nach). Wenn nun ein Film „Dear John“ (Lasse Hallström, 2010) heißt, dann hat man es im Deutschen schwer, diesen Titel einigermaßen genau zu übertragen. „Lieber John“ wäre zwar korrekt übersetzt, aber da fehlt natürlich die entscheidende Bedeutungsebene. Was macht man also? Man nimmt einen komplett anderen Titel. Aber muss das dann unbedingt „Das Leuchten in der Stille“ sein? [Weiterlesen]

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Eine Einladung

16. Juli 2015, 11.31 Uhr

Eine Presse-Einladung ist eingetrudelt: Ein Hersteller lädt ins Kino ein, mit anschließender Präsentation seiner Produkte. Aber man kennt ja die Journalisten:

Wir freuen uns über Ihre zeitnahe Anmeldung – gerne auch nur zum Kino oder nur zur Präsentation!

Irgendwie rührend, dass sie glauben, es käme jemand nur zur Präsentation.

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„Bei Timpes Erben!“

5. Mai 2015, 15.06 Uhr

Und noch ein Fundstück von der Festplatte, das schon allein deshalb hier gelagert weden soll, weil ich die Originaldatei dank Apples mitunter sehr rigider Update-Politik nur noch mit Mühen & Tricks öffnen konnte. Diese Rezension habe ich 2008 für den Beobachter an der Elbe geschrieben.

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Die historisch-kritische Ausgabe der Werke Karl Mays wird fortgesetzt

Eine historisch-kritische Ausgabe ist ein immer riskantes Unterfangen. Der Anspruch ist hoch, der Arbeitsaufwand enorm, und das verlegerische Risiko kaum abwägbar. So gehörte schon eine gute Portion zuversichtlicher Tollkühnheit dazu, als Hermann Wiedenroth und Hans Wollschläger 1987 bekannt gaben, sie hätten die Arbeit an einer auf 99 Bände ausgelegten, historisch-kritischen Ausgabe der Werke Karl Mays in Angriff genommen. [Weiterlesen]

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»Babel und Bibel« meets Bod

5. Mai 2015, 14.45 Uhr

Cover von Babel und Bibel, Reprint Beim Stöbern in alten Backups gefunden: eine Rezension, die ich 2004 für den Beobachter an der Elbe geschrieben habe. Und da es im Blog wieder einmal sehr still ist, lege ich das mal hier ab. Die hier besprochene Ausgabe ist übrigens immer noch lieferbar und liegt inzwischen auch als kostenloses E-Book vor.

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Mays »Arabische Fantasia« als Reprint bei Books on Demand

Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von übermorgen. Es gibt keine Verlage mehr, es gibt nur noch Leser und ein weltweites Datennetzwerk. Der Begriff »Auflage« ist abgeschafft, man druckt bei Bedarf. Mit heute noch unvorstellbarer Geschwindigkeit kann jeder Leser das Buch seiner Wahl im Druckautomaten produzieren lassen. Einer dieser Automaten ist Bod. Winziger Teil eines gigantischen Informationssystems, das die Menschheit mit Büchern versorgt. [Weiterlesen]

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Dr. May erklärt die Welt (17): Wovon ein Laie keine Ahnung hat

16. März 2015, 21.40 Uhr

Konnten wir den beabsichtigten Umweg nicht auch nach Norden machen? Allerdings; aber dann hätten wir später beim Anschleichen, wobei wir die südliche Richtung einhalten mußten, die Sonne seitlich vor uns gehabt; so wie wir aber jetzt ritten, bekamen wir sie in den Rücken und konnten nicht geblendet werden. Es giebt eben bei solchen Erlebnissen so vieles zu bedenken und zu berücksichtigen, wovon ein Laie keine Ahnung hat.

Karl May, Satan und Ischariot I (1896/1897)

Weitere Welterklärungen von Dr. May.

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