Dr. May erklärt die Welt (17): Wovon ein Laie keine Ahnung hat

16. März 2015, 21.40 Uhr

Konnten wir den beabsichtigten Umweg nicht auch nach Norden machen? Allerdings; aber dann hätten wir später beim Anschleichen, wobei wir die südliche Richtung einhalten mußten, die Sonne seitlich vor uns gehabt; so wie wir aber jetzt ritten, bekamen wir sie in den Rücken und konnten nicht geblendet werden. Es giebt eben bei solchen Erlebnissen so vieles zu bedenken und zu berücksichtigen, wovon ein Laie keine Ahnung hat.

Karl May, Satan und Ischariot I (1896/1897)

Weitere Welterklärungen von Dr. May.

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Ich bin aus Truthahn

16. Januar 2015, 11.39 Uhr

Also manchmal ist der meinen Spamfilter überlistende Spam doch für einen Lacher gut:

DEUTSCHE UNTEN
Hello,
My name is Ragina and i am from Turkey, […]

Hallo,
Mein Name ist Ragina und ich bin aus Truthahn, […]

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Meine kleinen Tech-Prognosen

31. Dezember 2014, 11.03 Uhr

Für das ZDF habe ich einen eher launigen Beitrag zu den kommenden Technik-Trends 2015 geschrieben. Leider hat die Redaktion alle Links verbummelt. Je nun: Technik-Trends: Von genial bis zweifelhaft

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Zwei neue Karl-May-Hörspiele aus den Rundfunkarchiven

28. Dezember 2014, 12.11 Uhr

Das Unternehmen Pidax Film hat unter Serien- und Hörspiel-Liebhabern einen guten Namen. Dort bringt man nicht nur alte TV-Serien neu heraus, sondern auch immer wieder verschollen geglaubte Hörspielproduktionen der Rundfunkanstalten, an die viele Liebhaber nur noch allmählich verblassende Jugenderinnerungen haben. Für den Karl-May-Freunde sind hier in der letzten Zeit zwei Schätze aus den Rundfunkarchiven geborgen worden. Zum einen das Hörspiel „Der blaurote Methusalem“ in der Bearbeitung von Kurt Vethke, das der SWF (heute: SWR) 1965 in vier Teilen mit je knapp 30 Minuten austrahlte. Zum anderen das gut neunstündige Mammutprojekt „Schloss Wildauen“ (Textgrundlagen: „Auf See gefangen“; Bearbeitung: Christian Wallner), das ebenfalls vom SWF produziert und 1985/86 in 139 Kurzfolgen mit je rund 4 Minuten ausgestrahlt wurde. [Weiterlesen]

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Abzulaufende Dateien am Endgerät

16. Dezember 2014, 20.32 Uhr

Manchmal sind automatische Übersetzungen schlechterdings nicht zu verstehen:

Genehmigen Sie der heruntergeladenen Datei abzulaufen indem Sie chmod +x filename.sfx an nur der SFX-Datei am Endgerät eingeben.

Das ist die deutsche Anleitung bei modern.ie zur Installation eines virtuellen Windows 8.1, die mich doch eher ratlos zurückgelassen hat. Ein Blick ins englische Original sorgte dann für Klarheit:

Give the SFX file execute permission by typing "chmod +x filename.sfx" at the terminal.

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Warum es in der letzten Zeit hier so still war

26. November 2014, 17.44 Uhr

In den letzten Monaten war es nicht nur hier, sondern auch bei meinen anderen Blogs wie insideMac Blog oder dem Briefwechsel Schiller/Goethe sehr still: Ich hatte einfach keine Zeit. Gegen Ende des Jahres knubbelt’s sich nämlich immer wieder. Die Ergebnisse meiner Beschäftigung in den letzten Monaten sind inzwischen erschienen oder werden demnächst erscheinen: [Weiterlesen]

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40 Jahre Ikea

14. Oktober 2014, 20.30 Uhr

40 Jahre gibt es Ikea nun in Deutschland. Bei Spiegel Online wird aus diesem Anlass der Soziologe Harald Welzer mit der Feststellung zitiert, das Möbelhaus stünde „bis heute steht … für den Umschwung vom Lang- zum Kurzlebigen“, Ikea fördere die „Wegwerfgesellschaft“. Mag sein, meine Erfahrung deckt sich damit allerdings nicht: Die meisten meiner Möbel stammen von Ikea – und sind rund 30 bis 35 Jahre alt.

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Googles Produktpolitik

30. September 2014, 11.57 Uhr

Heute macht Google Orkut endgültig dicht. Aus diesem Anlass habe ich für heute.de einen kleinen Beitrag über Googles Produktpolitik geschrieben. Leider sind alle Links verloren gegangen und auch meine Einleitung hat es irgendwie nicht auf die Seite geschafft, weshalb der Beitrag ein wenig unvermittelt beginnt. Das hier fehlt: [Weiterlesen]

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Dr. May erklärt die Welt (16): Wie man sich bewegende Pferde riecht

24. September 2014, 10.10 Uhr

»Da drüben rechts riecht es nach Pferden, nach Pferden, welche sich bewegen. Das ist nämlich etwas ganz anderes, als Pferde, welche unbeweglich stehen. Ueber stillstehenden Pferden liegt der Geruch dick und unbeweglich; man kann die Nase, sozusagen, hineinstoßen. Sobald aber die Pferde sich bewegen, kommt auch er in Bewegung, wird feiner und flüssiger und leicht davongetragen. So unglaublich es klingen mag, der Westmann merkt aus der Dichtheit oder Dünne dieses Geruches, ob er stehende oder laufende Pferde vor sich hat. Natürlich ruhige Luft vorausgesetzt. […]«

Karl May, Winnetou II (1893)

Weitere Welterklärungen von Dr. May.

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Nochmal kurz zu Netflix

16. September 2014, 19.22 Uhr

Für heute.de habe ich noch einmal zwei kurze Beiträge zu Netflix geschrieben: Einen zum Start und einen zu den ersten Reaktionen bei Facebook und Twitter. [Weiterlesen]

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