Piraten, FAZ und Hitler

Montag, 7. Mai 2012, 10.48 Uhr

Frank Lübberding hat in der FAZ eine neue Form des subitlen Hitlervergleichs gefunden:

Er heißt Johannes Ponader und ist neuerdings politischer Geschäftsführer der Piraten. […] Er nennt sich „Gesellschaftskünstler“. Hier seien Beruf und Privatleben nicht zu trennen. Schon einmal gehört? Aus Wien? Von einem Postkartenmaler? […] Er bekäme „Sozialleistungen“. […] Immerhin besser als die Unterkunft in einem Wiener Männerasyl als frühere Residenz mittlerweile verstorbener „Gesellschaftskünstler“, die später auf ihrem Lebensweg beschlossen, Politiker zu werden.

Update: Die FAZ hat die Anspielungen entfernt und entschuldigt sich nun:

Anmerkung der Redaktion: In unserer Frühkritik befand sich eine unangemessene historische Anspielung, die wir nun entfernt haben und bedauern. Wir entschuldigen uns bei Herrn Ponader.


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Lutz Huth schrieb am 24. Juli 2012, um 20.04 Uhr

Der Hartz-IV-Empfänger Johannes Ponnader, der sich »Gesellschaftskünstler« nennt und in Jesuslatschen durch die Gegend schlurft, ist der nicht mehr zu toppende Inbegriff eines Versagers, eine sich in Deutschland immer mehr verbreitende Spezie.

In dem dekadenten kranken Deutschland reicht es aber immer noch zu einer Führungsposition in einer Partei.

Armes Deutschland

Lutz Huth
Hannover