Power heißt jetzt Pro

Dienstag, 10. Januar 2006, 20.40 Uhr

So, jetzt ist es also raus: Apple hat tatsächlich die ersten Intel-Macs vorgestellt. Das ist einerseits zwar fein, andererseits doch ein wenig hopplahopp. Es ist keine vier Wochen her, dass ich zum ersten Mal Gelegenheit fand, einen gestern noch neuen, jetzt schon wieder alten G5-iMac beim Saturn auszuprobieren und mich mit dem Gedanken anfreunden konnte, mir so ein Gerät eventuell zuzulegen.

Doch noch bevor sich die vage Überlegung zu einem Kauf konkretisierte, fährt Apple einem mit den jetzt ganz neuen iMacs in die Parade. »Doppelt so schnell, doppelt so beeindruckend« sollen sie sein, sagt Apple. Das stimmt vermutlich sogar – allein: Wer kauft denn jetzt noch die Geräte, die erst vor ein paar Wochen bei den Händlern eingetroffen sind?

Und statt iBooks mit Intel gibt’s jetzt also Powerbooks mit Intel-CPU. Was habe ich gerätselt, ob die wohl immer noch Powerbook heißen würden. Heißen sie nicht. Sondern: MacBook Pro. Nunja. Zugegeben, die Namensgebung von Computerprodukten ist nicht leicht. Aber das ist doch kein Grund, es sich so leicht zu machen. »MacBook Pro« – da klingt so, äh, windows.