Sagen Sie mal, Herr Wolfgang Franklin vom Vorstand des cio-forum Deutschland, Österreich & Schweiz,

Samstag, 13. September 2008, 21.50 Uhr

was schicken Sie mir denn da für eine seltsame Einladung per Mail:

Der Vorstand des cio-forum Deutschland, Österreich & Schweiz lädt

Dr. Giesbert Damaschke

herzlich ein zur Teilnahme an der
Jahreshauptversammlung 2008
am 13. November 2008 um 18.30 Uhr im Mandarin Oriental, München

Weder kenne ich das cio-forum noch Sie. Ich bin auch kein CIO, möchte es auch nicht werden.

Auch Ihr Tagesordnungspunkt reizt mich jetzt eher nicht:

Vortrag: Dr. Andreas Groth, vorm. Chief Information Officer, EADS

Und was ist das für ein seltsamer e.V. der, wenn man ihn telefonisch erreichen will, dafür 

12 ct/min

abkassiert? Schweigen wir ganz von Ihren „Teilnahmekonditionen:“

Registrierte Teilnehmer der Diskussionsgruppe ciotalk auf XING, die nicht Vollmitglied des Vereins cioforum e.V. sind, zahlen einen ermässigten Kostenbeitrag in Höhe von € 199.-.

Glauben Sie wirklich, ich bin so blöd und melde mich da an? Um am Ende bei „späteren Absagen bzw. Nichterscheinen“ den „vollen Kostenbeitrag in Rechnung gestellt“ zu bekommen? Nicht wirklich, oder?

Und mal so unter uns – haben CIOs wirklich nichts besseres zu tun, als ihre Zeit bei solch kostspieligen Luftnummern zu vertrödeln?

Update 14.9.: Inzwischen hat Herr Franklin sich gemaildet und entschuldigt. Es ist ihm zwar nicht „nachvollziehbar, wo es in der Vergangenheit Berührungspunkte gegeben hat“ und wie ich in den Verteiler geraten bin (mir auch nicht, seine in der Mail geäußerte Vermutung ist falsch), aber sei’s drum. Shit happens. Kurios ist allerdings sein Wunsch, „daß ein erfahrener Journalist recherchiert und nicht anstelle dessen“ polemisieren möge. Dazu wäre nun mancherlei zu sagen (zum Beispiel, dass ich mir das cio-forum tatsächlich angesehen habe – man will ja mitunter doch wissen, wer einen da mailmäßig glaubt belästigen zu müssen oder dass das hier (m)ein privates Blog mit privaten Notizen ist), doch beschränken wir uns einfach auf einen Punkt: Ich bin kein „erfahrener Journalist“.


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