Schade, schade

Freitag, 28. April 2006, 20.39 Uhr

Ewig schade, dass das Rocket E-Book nie so richtig in die Gänge kam:

Rocket E-Book


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Derzeit sind Ebook-Fans (zumindest die englischsprachigen) übrigens enthusiasmiert wie wohl schon lange nicht mehr, weil sich doch einiges tut im Bereich mobile Computer/Displays. Als Beispiele fallen mir sofort die angekündigten Origami-PCs ein und die eInk-Reader von Sony und iRex Technologies (Philips). Siehe zB der TeleRead-Besuch bei iRex:

http://www.teleread.org/blog/?p=4538
http://www.teleread.org/blog/?p=4556
http://www.teleread.org/blog/?p=4619

Der Iliad von iRex ist der derzeitige Favorit der Aficionados, weil sein DRM toleranter zu sein scheint als das des Sony Readers.

Die Origami- aka UMPC vergessen wir am besten gleich wieder. Akkulaufzeit von 2,5 Stunden? No way, die Dinger werden floppen, jede Wette. Die diversen „digital ink“-Entwicklungen beobachte ich mit gewissen Hoffnungen. Ich traue allerdings keiner derzeit in diesem Bereich aktiven Firma zu, dass sie da etwas vernünftiges auf die Beine stellen. Die wollen keine Lesecomputer, die wollen einen neuen Vertriebskanal, den sie möglichst vollständig kontrollieren können. Das ist ein sehr großer Unterschied, der schon das Rocket E-Book gekillt hat.

Ein paar Fotos vom Iliad, natürlich via TeleRead: [An seinem Comic-Geschmack sollte der verdienstvolle Poster der Bilder allerdings noch arbeiten :-)]

http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?threadid=6407

Der Preis des Geräts wird übrigens zu Beginn jenseits der 550 Euro liegen – zumindest IIRC (wenn man mich mit einem geringeren Betrag korrigieren würde, wäre ich froh).

Und ob 2.5 Stunden nicht etwas zu pessimistisch ist? Ich habe von 3-4 Stunden bei vollem Betrieb gehört und dieser Betrieb (maximale Hintergrundbeleuchtung, WiFi,…) ist bei Lesen von ebooks doch eher unwahrscheinlich.