Stupid is as stupid does

Dienstag, 13. Februar 2007, 17.14 Uhr

Was die Taz kann, kann der Spiegel natürlich schon längst. Hier erfahren wir in Hacken für jedermann, dass es unter den Millionen von Windows-Anwendern auch eine Handvoll gibt, die auf jegliche Sicherheitsmaßnahmen verzichtet, sich beharrlich weigert, Patches und Updates zu installieren und ihre sensiblen Daten sehr leicht zugänglich ablegt.

Kurz: Auch unter Windows-Anwendern gibt es den üblichen Anteil besonders, äh, naiver Menschen. Doch, das musste mal gesagt werden.

Liest man weiter, könnte man allerdings auf die Idee kommen, der Autor des Artikels gehörte am Ende selbst dazu. Wie muss man z. B. gestrickt sein, um die jüngst wieder einmal kursierende angebliche Post vom BKA mit ihrem selbst für bundesdeutsche Beamte holprigen Deutsch als besonders raffiniert zu bezeichnen?

Oder um aus der Tatsache, dass das BKA das tut, was jedes Unternehmen tut, in dessen Namen Schadsoftware verschickt wird – nämlich auf seinen Webseiten darauf hinzuweisen, dass die betreffenden Mails nicht von dem kommen, von dem zu kommen sie vorgeben –, als Beweis für eine besonders „erfolgreiche Finte“ zu werten?


Ihr Kommentar Name (erforderlich):

Mail (wird nicht publiziert) (erforderlich):

Website: