»… the sheer mind-numbing pointlessness of this stuff«

Freitag, 24. März 2006, 18.42 Uhr

Die Vorführung neuer Produkte ist keine leichte Sache. Ich kann mich an viel zu viele peinliche, lächerliche und völlig belanglose Pressekonferenzen erinnern, auf denen die Product Manager ihren nutzlosen Programme verzweifelt irgend einen sinnvollen Zweck unterjubeln wollten.

Besonders schön war die Vorstellung des Internet Explorers 3.0, die im Publikum immer wieder für Heiterkeit sorgte. Als der Vorführer darauf hinwies, dass kein anderer Browser auf dem Markt Lauftexte anzeigen könne – wir erinnern uns: Microsofts berüchtigtes marquee-Tag – rief jemand aus dem Publikum „Gott sei Dank!“ und sorgte damit nicht nur für einen Lacher, sondern bekam mehr Aplaus als der arme Pressesprecher auf der Bühne.

Doch das war gestern. Heute ist Vista. Und es ist alles noch so wie vor +10-Jahren. So weiß Daniel Lyons in Forbes von einem Vista-Promotion-Event für »tech buyers« folgendes zu berichten:

The new programs are phenomenally complex, with scores of buttons and pull-down menus and myriad connections among various applications. A Microsoft VP zipped through a demo, moving information from Outlook to Powerpoint to Groove to some kind of social networking program that lets you see how your colleagues and your colleagues‘ colleagues rate various Web sites.

Meanwhile, 500 tech buyers sat there in the dark, their eyes glazing over from the sheer mind-numbing pointlessness of most of this stuff. The audience laughed out loud when the Microsoft guy showed off a kludgey system that lets you fetch Outlook e-mail messages using voice commands from a cell phone.


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