Wie man einen Verleger interviewt

Montag, 21. September 2009, 11.01 Uhr

Nämlich so:

Richtig kassieren kann im Online-Werbemarkt zurzeit nur einer …

Warum lassen es Verlage zu, dass eine Handvoll Anbieter, die keine Inhalte produzieren, sondern nur verlinken, ein Vielfaches an den journalistischen Angeboten verdienen wie die Verlage selbst?

Wer die Arbeit anderer nutzt, muss dafür bezahlen. Doch Google speist Verlage mit dem Publikumsverkehr ab, der auf ihre Seiten gelenkt wird – wobei man nicht einmal prüfen kann, ob Suchmaschinen überhaupt neutrale Trefferlisten liefern.

Viele Häuser legen Gratis- und Bezahlredaktionen zusammen, machen die Angebote damit austauschbar – und zerstören die Identität der jeweiligen Marken.

Immer mehr Journalisten und Freizeitschreiber fühlen sich bemüßigt, ihre Aha-Erlebnisse in Netztagebüchern zu verbreiten und ihren Senf unter den Meinungsbrei zu quirlen, der schon jetzt Digitaldurchfall hervorruft.

Wohlgemerkt: das sind die Fragen, die Klaus Boldt vom Manager Magazin dem Verleger Hubert Burda stellt, der diese Steilpässe natürlich nur zu gern aufnimmt.


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