Zimmer 1408

Mittwoch, 25. Juni 2008, 12.44 Uhr

Zimmer 1408 CoverEine gelungene, stimmig inszenierte Stephen-King-Verfilmung und ein ordentlicher Horror-Film mit einigen Gänsehautszenen, ohne allzu grobe Schock-Effekte. Auch wenn nichts von dem, was der Zuschauer vom Geschehen in Zimmer 1408 tatsächlich zu sehen bekommt, annähernd so grausig ist, wie das, was sich dort angeblich alles zugetragen haben soll, bevor Mike Enslin (John Cusack) sich in den Kopf gesetzt hat, in dem verfluchten Zimmer zu übernachten. Über die Story sollte man besser nicht allzulange nachdenken, man würde sich sonst die durchaus gelungenen gut 90 Minuten Unterhaltung nachträglich ein wenig vermiesen. Und das muss ja nicht sein. Man kann den Film als sehenswertes Kammerspiel für einen wie immer guten John Cusack genießen, in dem Samuel L. Jackson einen schönen Nebenrollenauftritt und sogar einmal kurz Tony Shalhoub auftaucht.


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Dem kann ich nur zustimmen. Außerdem ist die Kurzgeschichte eine kleine Hommage an den eigenen frühen Roman „Shining“, mit dem sie etliche Einzelzüge teilt, auf die (auch im Film) augenzwinkernd angespielt wird. Außerdem sollte vieleicht noch die typisch King’sche Zahlenmystik erwähnt werden: die Quersumme der Zimmernummer (1+4+0+8) ergibt 13.

Alles in allem, eine der besseren King-Verfilmungen mit einem sehr gut aufgelegten John Cusack, der mir hier nach dem Debakel „The Contract“ wieder sehr gefallen hat.

Ich finde den Film sehr gut.