Zwei Wochen Ixquick-Enttäuschung [Update]

Samstag, 20. Juli 2013, 16.20 Uhr

Seit Anfang Juli habe ich die Suche in Safari von Google auf Ixquick geändert. Ixquick bezeichnet sich selbst als die „diskreteste Suchmaschine der Welt“ und verspricht, IP-Adressen nicht zu speichern, Tracking-Cookies nicht zu benutzen, kann auf diverse Prüfsiegel verweisen und tut – so weit man das von außen beurteilen kann – wohl tatsächlich alles, um die Privatsphäre des Anwenders zu schützen.

Das ist alles sehr lobenswert, aber ich werde wohl doch wieder zu Google zurückkehren: da sind die Suchergebnisse einfach übersichtlicher und besser.

Heute habe ich zum Beispiel nach telekom cup 2013 gesucht. Bei Ixquick waren die ersten Treffer Links zu MyVideo, Fupa.net, FC Bayern,  und RP-Online, also Links, die eher über Bande mit dem Thema zu tun haben. Erst dann kam ein Link zur Telekom, und damit zur Hauptseite der Veranstaltung.

Bei Google sah das anders aus. Hier kam der Telekom-Link an erster Stelle, unter den ersten Treffern fand sich auch der Link zum entsprechenden Wikipedia-Eintrag, auf den Ixquick gleich ganz verzichtet (statt dessen verlinkt man hier den Eintrag zum FIFA-Konföderationen-Pokal 2005, warum auch immer).

Das ist leider kein Einzelfall, sondern war in den letzten Tagen immer so, wenn ich ein und dieselbe Suchanfrage an Ixquick und Google übergeben habe: Immer war Google eindeutig besser, nur manchmal lagen beide Suchmaschinen gleichauf.

Schade, ich wäre gern von Google losgekommen, aber so geht es ja nun auch nicht. Also bleibt nur das kleine Tool Cookie, das alle unerwünschten Cookies automatisch entfernt, sobald ich den Browser schließe.

Update: Ich wurde auf startpage.com hingewiesen. Kurz gesagt handelt es sich dabei um eine Kombination von Ixquick und Google. Ixquick nimmt die Suchanfragen entegegen, anonymisiert sie und reicht sie an Google durch. Man erhält also die Google-Ergebnisse, ohne dass Google persönliche Daten erhält. Das verlangsamt die Suche, liefert aber gute Ergebnisse. Es bleibt nur ein etwas fader Nachgeschmack, schließlich schmarotzt Ixquick hier bei Google. Je nun.


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